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Ölpreis steigt über 91 Dollar

Neue Prognosen der US-Investmentbank Goldman Sachs zur Entwicklung des Ölmarktes haben am Mittwoch den Ölpreis in die Höhe getrieben.

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) werde den Preis für das schwarze Gold auf hohem Niveau halten, erwarten die Analysten. Ihren Schätzungen zufolge könnte der Preis für US-Öl bis Ende 2008 auf 105 Dollar (71,6 Euro) je Fass steigen.

Im Schnitt werde der Preis im kommenden Jahr bei 95 Dollar pro Barrel liegen, zehn Dollar höher als bisher erwartet. Der Ölpreis glich daraufhin anfängliche Kursverluste aus. Am Nachmittag kostete ein Barrel der US-Sorte WTI mit 91,54 Dollar 1,5 Prozent mehr als am Vorabend. Brent notierte mit 91,35 Dollar 1,30 Dollar höher.

Am Morgen hatte die Zinsentscheidung der US-Notenbank bei zahlreichen Rohstoffen für fallende Kurse gesorgt. Einige Marktteilnehmer hatten gehofft, dass die Federal Reserve der US-Wirtschaft mit einer Senkung des Leitzins- und des Diskontsatzes um 50 Basispunkte unter die Arme greifen werde. Zurückhaltendere Zinsschritte, wie die letztlich beschlossene Senkung um 25 Basispunkte, könnten möglicherweise nicht genug sein, um eine starke Abschwächung des US-Wirtschaftswachstums und damit eine geringere Nachfrage nach Rohstoffen zu verhindern. Doch als die Federal Reserve am Nachmittag mitteilte, den Marktteilnehmern zusätzliche Liqudität zur Verfügung zu stellen, kehrte die Zuversicht zurück, viele Notierungen verringerten die Abschläge.

Zuletzt notierte Kupfer mit 6.650 Dollar 2,5 Prozent niedriger als am Vorabend. Zusätzlich belastete eine kritische Analystenstudie von Goldman Sachs – die Analysten reduzierten angesichts eines erwarteten Nachfragerückgangs ihre Prognosen für den Kupferpreis. Demnach dürfte das vor allem in der Bau- und Elektroindustrie verwendete Metall im kommenden Jahr im Schnitt 7.500 Dollar pro Tonne kosten. Bisher hatte Goldman Sachs 9.000 Dollar veranschlagt. Gold lag am Nachmittag mit 815,70 Dollar ein halbes Prozent im Plus.

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