Ölpest - China will Lehren aus der Katastrophe ziehen

Angesichts der Ölpest im Golf von Mexiko hat die chinesische Regierung die Ölunternehmen des Landes zur verstärkten Sicherheitsmaßnahmen bei Tiefseebohrungen angewiesen.
Gericht stoppt Verbot für Tiefseebohrungen
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Chronologie des Unglücks

Die Sicherheitskommission des Staatsrats erklärte auf ihrer Website, alle Beteiligten müssten ihre Lehren aus dem Unglück in den Vereinigten Staaten ziehen. Erst kürzlich sei festgestellt worden, dass das größte chinesische Unternehmen für Tiefseebohrungen, CNOOC, mit veralteten Anlagen arbeite.

CNOOC hat erklärt, es bringe derzeit einen Blowout Preventer einer neuen Bohrinsel in Shanghai auf den neuesten Stand, so dass dieser im Fall eines Unglücks automatisch abschalten würde. Außerdem sollen neue Tauchgeräte angeschafft werden, die auch Arbeiten in bis zu 2.000 Meter Tiefe ermöglichen sollen. Bisher können die Taucher nur auf 800 Meter heruntergehen.

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