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Love, Rosie - Für immer vielleicht: Kritik und Trailer zum Film

Fast sieben Jahre ist es her, dass die Verfilmung von Cecilia Aherns Bestseller "P.S. Ich liebe dich" in die Kinos kam. Fans der irischen Autorin haben nun wieder einen Grund, die Taschentücher auszupacken - der Film zu ihrem zweiten Liebesroman "Für immer vielleicht" läuft an.

Der Moment, der die Beziehung von Rosie und Alex für immer hätte verändern können, endet mit einem Blackout. Denn dass sie betrunken ihren besten Freund geküsst hat, weiß die verkaterte Rosie (Lily Collins) am nächsten Morgen nicht mehr – diese erste verpasste Chance ist der Anfang einer Reihe von Missverständnissen und unglücklichen Wendungen, die dem Paar im Wege stehen.

Bereits die Verfilmung des ersten Romans von Cecilia Ahern (“P.S. Ich liebe dich”) spielte weltweit fast 150 Millionen Dollar (etwa 120 Millionen Euro) ein. Da ist es wenig verwunderlich, dass fast sieben Jahre später auch Aherns zweites Buch ab 31. Oktober auf die Leinwand kommt. Regie führte der Deutsche Christian Ditter, der unter anderem durch “Französisch für Anfänger” bekannt ist. “Love, Rosie” ist sein erster englischsprachiger Kinofilm.Die Verfilmung dürfte allerdings deutlich schwieriger gewesen sein als die von “P.S. Ich liebe dich” – denn Aherns zweites Buch besteht lediglich aus Briefen und E-Mails zwischen Rosie und Alex. Die Umsetzung ist dennoch gelungen: Briefe und E-Mails spielen zwar noch immer eine Rolle. Mit SMS-Nachrichten und Live-Chats im Internet gelingt es den Machern aber, die eigentliche Brieffreundschaft der beiden stärker in die Handlung zu integrieren.

Kurzinhalt zu “Love, Rosie”

Dass das verhinderte Liebespaar auf diese Art Kontakt hält, hat Gründe: Nach dem Schulabschluss trennen sich die Wege der beiden. Alex verlässt für sein Studium die Stadt, während Rosie – ungeplant schwanger von einem Mitschüler – zurückbleibt. Dass seine beste Freundin Mutter wird, weiß Alex bei seiner Abreise aber noch nicht. Dass die beiden zusammengehören, ahnt der Zuschauer hingegen schnell.

Das Muster dieser Liebesgeschichte ist nicht neu: Bub trifft Mädchen, Hindernisse stehen ihrer Liebe ihm Weg – und am Ende kriegen sie sich doch. Wer davon bereits genug gesehen hat, muss sich freilich nicht auch noch “Love, Rosie” anschauen. Die locker-leichte und bei allen Dramen stets humorvolle Erzählweise macht den Film allerdings durchaus liebenswert und kurzweilig. Auch Lily Collins – Tochter des Sängers Phil – und Sam Clafin (“Die Tribute von Panem”) nimmt man die Entwicklung von sorglosen Teenagern hin zu Erwachsenen mit Sehnsucht nach einer intakten Familie durchaus ab.

Ein bisschen Moral-von-der-Geschichte bekommt der Zuschauer auch mit auf den Weg aus dem Kinosaal: “Den Menschen zu wählen, mit dem du dein Leben verbringen willst, ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die jeder von uns trifft”, schreibt Rosie. “Manchmal siehst du nicht, dass das Beste, was dir je passiert ist, direkt vor deiner Nase sitzt.”

Kritik zu “Für immer vielleicht”

Zum Nase-Schnäuzen sollte das Publikum indes ähnlich wie bei der Verfilmung des Vorgänger-Romans Taschentücher parat halten – denn an emotional aufgeladenen Momenten wird auch hier nicht gespart. Sei es Rosies herzzerreißende Rede auf Alex’ Hochzeit oder der Augenblick, in dem sie sich endlich kriegen.

Wer genau das an Cecilia Aherns Büchern liebt, kann auf weitere Verfilmungen zumindest hoffen. Stoff gibt es genug: Die Autorin hat inzwischen neun Romane veröffentlicht – und insgesamt mehr als 16 Millionen Exemplare weltweit verkauft.

Trailer zum Film:

Alle Spielzeiten auf einem Blick

(APA)

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