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Loren findet Anbetung frustrierend

Filmlegende Sophia Loren legt keinen großen Wert auf Lobeshymnen und Anbetung. Ihr Erfolgsgeheimnis seien nicht einfach die Art des Schminkens, Frisur und Kleidung.

„Ich finde das eher frustrierend“, sagte die 67-Jährige, die Schauspielkollege Tom Hanks bei der Oscar-Verleihung 1999 als „schönste Frau, die ich jemals gesehen habe“ bezeichnet hatte, dem Magazin „Readers Digest“. Ihr Erfolgsgeheimnis seien nicht einfach die Art des Schminkens, Frisur und Kleidung. „Wichtig ist auch die Haltung und wie man geht.“ Sie sei bisher noch nie bei einem Schönheitschirurgen gewesen, betonte Loren.

An ihre entbehrungsreiche Kindheit während des Krieges erinnert sich die Italienerin mit Grauen. „Wir hatten damals nie genug zu essen. Ich war so dünn, dass mich andere Kinder Sophia Stuzzicadente – Sophie Zahnstocher – nannten.“ Die Erfahrung von Entbehrungen und Leid müsse aber nicht nur negativ sein. „Es kann der Arbeit mehr Tiefgang verleihen. Vielleicht fehlt genau das manchen Schauspielerinnen heute“, resümierte die Schauspielerin, deren Aufstieg mit 14 Jahren bei einem Schönheitswettbewerb ihren Anfang genommen hatte.

Die Weichen für ihren Erfolg in Hollywood stellte ihr Förderer und späterer Ehemann, der Filmproduzent Carlo Ponti, der sie für eine Rolle in einem Film mit Frank Sinatra und Cary Grant vorschlug, die sie dann auch bekam. „Ich hatte ja solche Angst. Mein Englisch war nicht gut, und ich glaubte, ich falle tot um, wenn ich mit Cary Grant sprechen muss“, erinnerte sich Loren. Doch sie machte einen so nachhaltigen Eindruck auf den Hollywood-Star Grant, dass dieser ihr schließlich einen Heiratsantrag machte. Loren entschied sich hin und her gerissen jedoch für Ponti. Zehn Jahre später sei Grant nach der Geburt ihres ersten Kindes noch einmal bei ihr aufgetaucht. „Ich ließ ihn das Baby halten. Als ich ihn anschaute, hatte er Tränen in den Augen. Da wusste ich, wie sehr er mich geliebt hatte.“

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