Lokale im "Bermuda-Dreieck" überprüft: 32 Anzeigen

Behörden prüfen Lokale
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In der Nacht von Freitag auf Samstag sind im Rahmen einer konzentrierten Behörden-Aktion von Magistrat und Polizei insgesamt 25 Lokale im 1. und zehn Lokale im 9. Bezirk überprüft worden.

Schwerpunkt der Maßnahme in der Inneren Stadt war, zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen, der Bereich um das “Bermuda-Dreieck”. Im Zentrum der Überprüfungen standen die Einhaltung der Sperrstunden und die Kontrolle der Musikanlagen. Im 1. Bezirk vermerkte der Magistrat insgesamt 32 Verstöße. Die Polizei nahm bei den Kontrollen einen Taschendieb fest und stellte vier Anzeigen aufgrund der Nichteinhaltung des Jugendschutzgesetzes aus.

Die stellvertretende Leiterin der koordinierenden Stelle der MDKS (Magistratsdirektion Krisenmanagement und Sofortmaßnahmen), Mag.a Michaela Amschl, zu den aktuellen Maßnahmen: “Bei den Überprüfungen geht es unmittelbar um die Sicherheit der LokalbesucherInnen und die Lebensqualität der AnrainerInnen. Wir beginnen schon jetzt, bevor die Schanigärten-Hochsaison anläuft, auf die Lokalbetreiber einzuwirken, dass die Auflagen zu beachten sind. Auch die Einhaltung der Sperrstunden und der Lokal-Auflagen sind Teil der Kontrollen.”

39 Anzeigen und zwei Festnahmen im 9. Bezirk
In Alsergrund standen bei Magistrat, Polizei, Finanz und Wiener Gebietskrankenkasse die Überprüfung von Lärm- und Sicherheitsbestimmungen und illegale Ausländerbeschäftigung im Vordergrund. Weiters wurde die Einhaltung des Jugendschutzes und der Gewerbeordnung kontrolliert. Im 9. Bezirk kam es zu insgesamt 39 Anzeigen. Weiters gab es zwei Festnahmen nach dem Fremdenpolizei-Gesetz. Ein Lokal wurde nach Aufforderung des Magistrats vom Betreiber geschlossen.

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