Logopädie-Angebot wird österreichweit ausgebaut

Die ÖGK ist bei der Rahmenvereinbarung zum Ausbau des Logopädie-Angebots mit an Bord.
Die ÖGK ist bei der Rahmenvereinbarung zum Ausbau des Logopädie-Angebots mit an Bord. ©APA/HERBERT PFARRHOFER (Symbolbild)
Österreich bekommt ein breiteres Angebot für Logopädie. Der Berufsverband der österreichischen Logopädinnen und Logopäden ("logopädieaustria) und die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) haben eine Rahmenvereinbarung zur Ausweitung abgeschlossen.

Auf deren Basis können ab Jänner 2022 Einzelverträge in ganz Österreich vereinbart werden.

Die derzeit 216 Planstellen sollen österreichweit auf 282 ausgeweitet werden und für eine flächendeckende, niederschwellige Versorgung in ganz Österreich sorgen. Die Verteilung in den Bundesländern erfolgt auf Basis der Einwohnerzahlen und unter Einbeziehung des bereits vorhandenen Versorgungsangebots.

Logopädie: Vollzeitstelle mit durchschnittlich 26 Stunden

Eine Vollzeitstelle einer Vertragslogopädin bzw. eines Vertragslogopäden soll durchschnittlich 26 Behandlungsstunden pro Woche umfassen. Es besteht die Möglichkeit, Planstellen zu teilen und die Stundenanzahl für einen Teileinzelvertrag auf 13 Behandlungsstunden pro Woche zu reduzieren. Die Höhe des Stundentarifes wurde mit 60 Euro vereinbart. Für Hausbesuche wurde zusätzlich eine Pauschale von 30 Euro festgesetzt und pro gefahrenem Kilometer wird das amtliche Kilometergeld bezahlt. Auch Vernetzungstätigkeiten werden honoriert. Die Rahmenvereinbarung sichert auch eine jährliche Tarifvalorisierung, zudem fällt im Vertragsbereich die Bewilligungspflicht. Auch telemedizinische Leistungen sind zukünftig möglich.

Vor gut zwei Wochen hatte die ÖGK bereits einen Rahmenvertrag mit den Physiotherapeuten abgeschlossen. Für sie stellte die ÖGK 590 insgesamt Stellen in ganz Österreich bereit.

(APA/Red)

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