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Loeb gewinnt Argentinien-Rallye

Der Franzose Sebastien Loeb hat sich am Sonntag zum vierten Mal in Folge den Sieg bei der Argentinien-Rallye gesichert.

Der Weltmeister setzte sich mit seinem Citroen C4 vor dem Australier Chris Atkinson (Subaru) und vor seinem spanischen Markenkollegen Dani Sordo durch. Der Steirer Andreas Aigner feierte im Mitsubishi Lancer seinen ersten Sieg in der P-WRC-WM und wurde Achter der Gesamtwertung.

Nach seinem 39. Rekordsieg und dem dritten im vierten Saisonrennen übernahm der 34-jährige Elsässer Loeb die WM-Führung von Mikko Hirvonen, der ebenso wie sein finnischer Landsmann Jari-Matti Latvala schon am ersten Tag wegen eines Unfalls aussichtslos zurückgefallen war. Hirvonen klassierte sich schließlich noch an fünfter Stelle. Ex- Weltmeister Petter Solberg (NOR) schied am Sonntag an zweiter Stelle liegend wegen eines Elektrikdefekts an seinem Subaru aus.

“Ich bin froh, dass wir diese sehr schwierige Rallye überstanden und dann auch noch gewonnen haben”, freute sich Loeb und kritisierte zugleich das Reifen-Reglement: “Es war soviel Schlamm auf den Pisten, dass man jederzeit abfliegen konnte. Es ist eine Schande, dass wir – und das gilt für jeden – die Reifen bei diesen Bedingungen nicht wenigstens etwas nachschneiden durften. Es wurde soviel über unsere Sicherheit diskutiert. Das Nachschneiden wäre hier eine ganz einfache Sicherheitsmaßnahme gewesen.”

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