Loch in chinesischem Staudamm

Chinesische Behörden haben tausende Menschen aus der Umgebung eines Staudamms in Sicherheit gebracht, durch den Wasser aus einem acht Meter großen Loch schoss.

„Etwa 7.000 bis 8.000 Menschen werden in sichere Orte gebracht”, sagte ein Sprecher der Miliz in der Provinz Xinjiang, wo zurzeit Temperaturen von minus 20 Grad Celsius herrschen. Es habe bislang keine Opfer gegeben. „Mehr kann ich nicht sagen, wir sind äußerst beschäftigt”, sagte er. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, Ackerland und Häuser in der Umgebung des 1980 gebauten Bayi-Damms seien überflutet worden. Bis zu 20.000 Menschen könnten von der Überschwemmung betroffen sein.

Das Loch im der Staumauer des Reservoirs etwa 60 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Urumqi war am Mittwochabend aufgerissen. Das Gewässer hat ein Volumen von etwa 30 Millionen Kubikmetern. Xinhua zufolge fließen pro Sekunde 80 Kubikmeter Wasser aus dem Loch. Es stehe nicht die richtige Ausrüstung zur Verfügung, um durch eine Sprengung des Damms oberhalb des Lochs die Öffnung zu schließen. Auch sei es wegen der extremen Kälte schwierig, Erde für einen Verschluss zusammenzutragen.

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