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Lkw-Unfall auf der Ostautobahn in NÖ: A4 gesperrt - erhebliche Staus

Die Unfallstelle auf der A4
Die Unfallstelle auf der A4 ©APA/ASFINAG
Montagnachmittag hat ein Lkw-Unfall auf der Ostautobahn (A4) für erhebliche Staus in beide Richtungen gesorgt. Auf der gesperrten Fahrbahn nach Ungarn stand der Verkehr laut ÖAMTC bis zum Flughafen Wien in Schwechat still.

Ein mit Kunststoffgranulat beladenes Schwerfahrzeug war laut Asfinag-Angaben auf der Ostautobahn (A4) umgestürzt, das Heck ragte auf die Gegenfahrbahn. Richtung Wien, wo eine Spur frei war, gab es kilometerlangen Stau zwischen Bruck-West und Fischamend. Es wurde empfohlen, großräumig auszuweichen.

Lkw-Unfall auf der A4: Richtungsfahrbahn Ungarn unpassierbar

Der Autobahnmeister der Asfinag ging laut Sprecherin Alexandra Vucsina-Valla davon aus, dass die Bergung des Lkws mehrere Stunden in Anspruch nehmen werde. An Umleitungsvarianten boten sich die B9 (zum Flughafen Wien) und die B10 (bis Bruck a.d. Leitha-Ost) an. Richtung Wien wurde Kraftfahrern ebenfalls zum Ausweichen – ab Bruck a.d. Leitha-West – geraten.

Auch auf der Ausweichstrecke B10 war jedoch mit umfangreichen Verzögerungen zu rechnen. Der ÖAMTC ging davon aus, dass die Behinderungen nach dem Unfall bis in die Abendstunden andauern werden. Die Fracht des Schwerfahrzeugs – Kunststoffgranulat – musste dem Autofahrerklub zufolge gebunden und umgeladen werden, zudem mussten Betonleitwände ersetzt werden.

A4 Ost Autobahn nach mehr als sieben Stunden wieder offen

Die A4 konnte um 20.30 Uhr nach einem schweren Lkw-Unfall wieder in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr frei gegeben werden. Aus noch ungeklärter Ursache war ein Silofahrzeug zwischen Fischamend und Bruck West in Fahrtrichtung Ungarn umgekippt und hatte dabei auch die Betonmitteltrennung der beiden Richtungsfahrbahnen zerstört. Die ASFINAG Autobahnmeisterei Schwechat stand mit drei Lkw, zwei Kranfahrzeugen sowie drei Klein-Lkw im Dauereinsatz. Gegen 20:45 Uhr betrug der Rückstau in beiden Richtungen noch rund zehn Kilometer, und löste sich nur sehr langsam auf. In der Nacht werde es abermals zu Spursperren kommen, da verunreinigtes Erdreich abgetragen werden müsse und weitere Leitschienen ersetzt werden, so die ASFINAG.

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(apa/red)

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