Lkw-Durchfahrverbot für "Mautflüchtlinge" auf B 2/B 4

Da auf der B 2 und der B 4 seit April 2010 eine Zunahme des Schwerverkehrs respektive der "Mautflüchtlinge" zu bemerken ist und hier, mit steigender Tendenz, pro Tag rund 300 Lkw unterwegs sind, wurden nun - in Zusammenarbeit mit tschechischen Behörden - entsprechende Fahrverbotstafeln errichtet.

Auf der B 4 bei Stockerau nahm Landeshauptmann Erwin Pröll am Mittwoch die Enthüllung einer solchen Tafel vor. “Diese Verkehrstafeln sind eine wichtige Maßnahme und wir hoffen, hier zwischen 300 und 400 Lkws weg zu bekommen. Das bedeutet mehr Sicherheit und Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region, mehr Sicherheit sowie eine Vereinfachung für den Pendlerverkehr, und auch eine Verbesserung für die ASFINAG, die durch diese ‘Mautflüchtlinge’ bisher rund 5.000 Euro Lkw-Maut pro Tag verloren hat”, meinte Pröll vor Ort.

Zahlreiche Schilder informieren über Fahrverbot

Das neue Fahrverbot richtet sich an den Lkw-Durchzugsverkehr zwischen Prag und Wien. Ab heute dürfen Lkw zwischen den beiden Städten nicht mehr die B 2 und die B 4 benutzen, sondern sollen über die Nordautobahn fahren; der Ziel- und Quellverkehr für die örtliche Wirtschaft ist von dem Verbot nicht betroffen. Tafeln, die die neue Verordnung kundtun, finden sich an der Grenze Niederösterreichs und Tschechiens, Tschechien informiert die Lkw-Fahrer außerdem auf den Autobahnen D 1 und D 5 über das nunmehr geltende Fahrverbot.

Zusätzlich werden die Lenker durch den internationalen Frächterverband bzw. die NÖ Frächterinnung über das Verbot informiert. Seitens der Polizei wird das Verbot in Hinkunft verstärkt kontrolliert werden.

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