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LIVE-Stream: Zwischenbilanz zum außerordentlichen Zivildienst

LIVE-Stream: Ministerin Köstinger informiert über die derzeitige Lage beim Zivildienst.
LIVE-Stream: Ministerin Köstinger informiert über die derzeitige Lage beim Zivildienst. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Heute findet eine Pressekonferenz zur Zwischenbilanz des außerordentlichen zivildienstes mit Ministerin Elisabeth Köstinger statt. Wir berichten ab 10.00 Uhr via Live-Stream.

Um 10 Uhr informieren Ministerin Elisabeth Köstinger und Michael Opriesnig, Generalsekretär des Roten Kreuzes, zum außerordentlichen Zivildienst

"Verlängerte" Zivildiener bereiten VfGH-Beschwerde vor

Etliche Zivildiener, deren Dienst Ende März ausgelaufen wäre und die aufgrund der Corona-Krise bis zum Juni verlängert worden sind, fühlen sich unfair behandelt. Mehr als 100 von ihnen wollen eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) einbringen, weil sie deutlich weniger verdienen als jene rund 3.500 außerordentlichen Zivildiener, die einem Aufruf der Bundesregierung gefolgt sind.

Die außerordentlichen Zivis, die sich freiwillig wieder in den Dienst gestellt haben, um Engpässe im Gesundheits- und Pflegebereich auszugleichen, dürfen mit einer monatlichen Abgeltung von zumindest 1.300 Euro rechnen. Jene, die ungefragt um drei Monate verlängert wurden, kommen dagegen im Schnitt auf rund 550 Euro. "Das ist gleichheitswidrig", meint dazu der Wiener Anwalt Nikolaus Rast, der gemeinsam mit seinem Partner Mirsad Musliu das Mandat für fast ein Zehntel von insgesamt 1.500 Betroffenen übernommen hat.

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