AA

Litwinenko: Interpol schaltete sich ein

In die Ermittlungen zur Ermordung des russischen Exagenten Alexander Litwinenko (Litvinenko hat sich jetzt auch die internationale Polizeibehörde Interpol eingeschaltet.

Dies berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax am Dienstag.

Die Vergiftung von Litiwinenko mit dem radioaktiven Stoff Polonium 210 betrifft inzwischen drei Länder: Großbritannien, Russland und Deutschland. Einige der Personen, mit denen Litwinenko am Tag seiner Vergiftung in London zusammengekommen war, reisten aus Moskau und Hamburg an.

US-Außenministerin Condoleezza Rice hat indes Russland zu umfassender Mithilfe bei der Aufklärung des Falles aufgefordert. „Wir denken, dass eine uneingeschränkte Kooperation notwendig ist“, sagte Rice in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP am Montag (Ortszeit). Die Ministerin nannte den Fall, in dem Spuren auch nach Hamburg führen, „beunruhigend“.

Litwinenko war drei Wochen nach einem Treffen mit russischen Kontakleuten an den Folgen einer Vergiftung mit radioaktivem Polonium 210 in London gestorben. Die Spuren führen neben Moskau auch nach Hamburg, wo der Litwinenko-Kontaktmann Dimitri Kowtun vor seinem Weiterflug von Moskau nach London einen Zwischenstopp eingelegt hatte. Litwinenko hatte Russlands Präsident Wladimir Putin auf dem Sterbebett für den Anschlag auf ihn verantwortlich gemacht. Die russische Regierung bestreitet jede Verwicklung in den Fall.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Litwinenko: Interpol schaltete sich ein
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen