Literweise Wodka zum Viertelfinaleinzug

Die in der Tiroler Host City gastierenden russischen Fans hatten am Mittwoch­abend gleich doppelten Grund zum Feiern. Pressestimmen | 

Zum einen begossen sie den Sieg ihrer Nationalelf im Spiel gegen die Schweden und damit den Einzug ins Viertelfinale, zum anderen hatte der im Innsbrucker “Hafen” nachgebaute, legendäre Moskauer Club RAI das letzte Mal geöffnet. Und dabei floss jede Menge Wodka.

“Das ist der bestbesuchte Abend”, sagte ein Mitarbeiter des Veranstaltungszentrum der APA. Rund 2.500 Gäste habe man an diesem Abend gezählt. Es würden zwar nur 600 Personen in den Nachtclub passen, die Leute würden aber kommen und gehen. Vergleichsweise dazu habe man an den Abenden während der Woche rund 300 Gäste gezählt, erklärte der Mitarbeiter.

Mit lautstarken “Ole Russia”-Rufen heizte der russische Moderator auf der Bühne dem Publikum ein. Die aus Moskau eingeflogenen Go-Go-Girls und die großteils russische Disco-Musik unterstützten die Partylaune der nicht nur rot-weiß-blauen Fußballanhänger. In der tanzenden Menschenmenge fand sich neben einheimischen Besuchern vereinzelt auch schwedische Gäste.

Zuvor galt auf den Innsbrucker Straßen aufgrund der ausgelassenen Siegesfeiern der Russlandanhänger der Ausnahmezustand. Laut dröhnten russische Lieder durch geöffnete Autofenster, Hupkonzerte begleiteten die Jubellieder der Fans und teilweise verließen Pkw-Lenker für einen kurzen Siegestanz ihre Fahrzeuge, weil ohnehin nichts mehr ging. Wodka wurde aus den Kofferräumen ausgeschenkt und den vorbeiziehenden Russen in die Hand gedrückt.

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