Liste Pilz fordert vom ÖPR nach Liederbuch-Affäre Rückzahlung der Staatsförderung

Alfred Noll fordert einen Ausschluss des ÖPR aus dem Bundesjugendring,
Alfred Noll fordert einen Ausschluss des ÖPR aus dem Bundesjugendring, ©APA
Aufgrund der NS-Liederbuch-Affäre fordert die Liste Pilz vom "Österreichischen Pennäler Ring" nun eine Rückzahlung der Staatsförderungen, die sich jährlich auf 14.500 Euro belaufen. Zudem soll der ÖPR aus dem Bundesjugendring ausgeschlossen werden.
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Die Liste Pilz fordert wegen der NS-Liederbuch-Affäre eine Rückzahlung der Staatsförderungen für den “Österreichischen Pennäler Ring” (ÖPR). Der ÖPR bekommt laut Förderbericht jährlich 14.500 Euro.

Liste Pilz fordert Förderungs-Rückzahlung & Ausschluss

Der Justiz- und Verfassungssprecher der Liste Pilz, Alfred Noll, kritisierte nicht nur die antisemitischen und nationalsozialistischen Texte, sondern auch, dass bei Burschenschaften Mensur gefochten wird und sie Frauen ausschließen, obwohl die Verfassung die Gleichberechtigung von Mann und Frau normiert.

Er forderte zudem, dass der ÖPR sofort aus dem Bundesjugendring, dem offiziellen Jugenddachverband der Republik, ausgeschlossen wird.

Die Liste Pilz bringt ihre Forderungen heute in einem Entschließungsantrag im Nationalrat ein. “Es wird sich zeigen, welche Parteien Naziparolen und primitiver Gewaltverherrlichung tatsächlich einen Riegel vorschieben wollen”, so Noll.

(APA/Red)

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