Lipizzaner sollen 2011 wieder Gewinn bringen

Die Spanische Hofreitschule schließt das Jahr 2010 mit einem Minus ab. Aufgrund der Absage der USA-Tournee bilanziert sie mit einem Defizit von 950.000 Euro. Das soll sich in diesem Jahr wieder ändern.
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“Durch den Tourneeausfall sind wir noch nicht in den schwarzen Ziffern”, bedauerte Geschäftsführerin Elisabeth Gürtler. Für 2011 rechnet die Hofreitschule aber mit einem Gewinn. Die USA-Tournee im Vorjahr sei aufgrund der Wirtschaftskrise gecancelt worden. Somit hatte das Unternehmen 2010 keine Einnahmen aus Tourneen. Auch die Absage von Vorstellungen und Führungen aufgrund der Herpesviruserkrankung einiger Pferde, sowie ausbleibende ausländische Gäste wegen der Aschewolke im vergangenen Frühjahr führten zu finanziellen Ausfällen.

Für 2011 rechnet die Hofreitschule wieder mit einem Gewinn: So sollen allein die geplanten Tourneen nach Paris, Moskau, Saumur, Saarbrücken, Brüssel, London und Basel rund eine Million Euro Einnahmen bringen. Die Auslandsauftritte seien sehr wichtig, denn: “Nur mit Vorführungen in Wien werden wir die Spanische Hofreitschule nicht in schwarze Ziffern führen”, erklärte Gürtler. Geplant sei außerdem, ab Mitte des Jahres Kurse und Seminare im Ausbildungszentrum Heldenberg anzubieten und dadurch zusätzliches Geld zu lukrieren.

Allmählich solle die Spanische Hofreitschule in eine finanzielle “Komfortzone” kommen, betonte Gürtler. “A la longue” rechne sie mit einem Gewinn zwischen 500.000 und einer Million Euro.  

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