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Lionel Messi wird nicht nach Saudi Arabien wechseln

Wurde in Paris nicht glücklich: Lionel Messi.
Wurde in Paris nicht glücklich: Lionel Messi. ©AP
Messi widersteht ganz offensichtlich der finanziellen Verlockung - im Gegensatz zu Cristiano Ronaldo und Karim Benzema.

Update: Wie BBC berichtet, hat sich Lionel Messi für einen Wechsel zu Inter Miami entschieden.

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Nach dem Wechsel des französischen Stürmerstars Karim Benzema (Gehalt von 100 Millionen pro Saison) nach Saudi-Arabien zu Al-Ittihad gibt es neue Informationen über den möglichen Transfer von Lionel Messi. Entgegen den Gerüchten wird der argentinische Weltmeister nicht zu einem saudi-arabischen Verein wechseln. Stattdessen steht er vor einer Entscheidung zwischen Inter Miami und dem FC Barcelona, wie "The Athletic" unter Berufung auf eine Quelle nahe einiger Verantwortlicher der US-Liga MLS berichtet. Zuvor hatten auch "Goal" und "Spox" berichtet, dass Messi gebeten habe, seinen Wechsel zu Al-Hilal ins Jahr 2024 zu schieben.

Messi soll am Gewinn beteiligt werden

Die Liga sei bei all dem sehr kreativ geworden, "alles ist auf dem Tisch", sagte ein MLS-Vertreter "The Athletic". Das Angebot der MLS an Messi beinhaltet demnach Zahlungen von den beiden größten Liga-Sponsoren. Die MLS und der Technologie-Riese Apple wollen Messi einen Anteil an den Streaming-Einnahmen anbieten. Apple und die MLS hatten im Frühjahr einen Zehn-Jahres-Vertrag über 2,5 Milliarden Dollar unterzeichnet. Am Dienstag gab Apple zudem bekannt, eine vierteilige Doku-Serie über Messis fünf WM-Teilnahmen auszustrahlen. Adidas, einer der größten MLS-Sponsoren, soll eine eigene Vereinbarung vorbereiten. Man biete Messi eine Gewinnbeteiligung mit dem Sportbekleidungsgiganten an. Messi hat schon einen lebenslangen Vertrag mit dem deutschen Unternehmen.

Video sorgte für Aufregung

Am Montag hatte ein kurzes Video in Spanien erneut die Spekulationen über eine Rückkehr von Messi nach Barcelona befeuert. Der Sportjournalist Toni Juanmartí postete auf Twitter Aufnahmen, die zeigen, wie Messis Vater und Manager Jorge am Montag das Wohnhaus von Barças Clubboss Joan Laporta betritt.

Irres Gehalt geboten: 300 bis 500 Millionen Euro pro Jahr

Nach zwei Spielzeiten bei Paris Saint-Germain verlässt der siebenfache Weltfußballer im Sommer den französischen Meister. Der Vertrag des Argentiniers läuft am 30. Juni aus, Messi kann dann ablösefrei wechseln. Nach Medienberichten bietet Al-Hilal Messi ein Jahresgehalt von deutlich mehr als 300 Millionen Euro an. Kolportiert wurden auch Zahlungen von bis zu 500 Millionen Euro pro Jahr.

FC Barcelona hat Messi ein Angebot gemacht

Der FC Barcelona hat Messi zwar auch ein Angebot unterbreitet, kann jedoch nicht garantieren, dass er bei der spanischen Liga registriert werden kann. Dies liegt daran, dass der Verein zuerst Spieler verkaufen muss, um den finanziellen Vorgaben von La Liga zu entsprechen. Es wird daher davon abhängen, wie lange Messi bereit ist zu warten. Laut Berichten wird er jedoch spätestens bis zum nächsten Montag, vor seiner Reise mit der argentinischen Nationalmannschaft, seine Entscheidung treffen. (VOL.AT, dpa)

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