Linksextremistin in Italien gefasst

Die italienische Polizei hat eine mutmassliche Linksextremistin mit Verbindungen mit der Terrorgruppe „Neue Roten Brigaden" gefasst. Die 35-jährige Frau wurde in einer Villa unweit von Rom gefasst.

Sie hatte eine beträchtlichte Geldsumme und gefälschte Dokumente bei sich, wie das italienische Staatsfernsehen berichtete. Die Frau war als Mieterin eines Verstecks der Neuen Roten Brigaden in Rom gesucht worden.

In einer Wohnung im Aussenbezirk Prenestino hatte die Polizei am Samstag rund 100 Kilogramm Sprengstoff und gefälschte Ausweise mutmasslicher Killer der Terrorgruppe entdeckt. Die Polizei hatte ausserdem gestohlene Autokennzeichen und Ausrüstungsgegenstände der Polizei gefunden.

Innenminister Giuseppe Pisanu sprach von einem weiteren schweren Schlag für die Neuen Roten Brigaden, die für den Mord an den Arbeitsrechtsexperten Massimo D’Antona im Jahr 1999 und Marco Biagi im Jahr 2002 verantwortlich gemacht werden.

Ein mutmasslicher Killer war im Frühjahr bei einer Schiesserei mit Polizeibeamten getötet worden. Im Oktober hatte die italienische Polizei neun Linksextremisten festgenommen, die für den Mord an Biagi und D’Antona verantwortlich gemacht werden.

apa) Die italienische Polizei hat eine mutmassliche Linksextremistin mit Verbindungen mit der Terrorgruppe „Neue Roten Brigaden” gefasst. Die 35-jährige Frau wurde am Montag in einer Villa unweit von Rom gefasst.

Sie hatte eine beträchtlichte Geldsumme und gefälschte Dokumente bei sich, wie das italienische Staatsfernsehen berichtete. Die Frau war als Mieterin eines Verstecks der Neuen Roten Brigaden in Rom gesucht worden.

In einer Wohnung im Aussenbezirk Prenestino hatte die Polizei am Samstag rund 100 Kilogramm Sprengstoff und gefälschte Ausweise mutmasslicher Killer der Terrorgruppe entdeckt. Die Polizei hatte ausserdem gestohlene Autokennzeichen und Ausrüstungsgegenstände der Polizei gefunden.

Innenminister Giuseppe Pisanu sprach von einem weiteren schweren Schlag für die Neuen Roten Brigaden, die für den Mord an den Arbeitsrechtsexperten Massimo D’Antona im Jahr 1999 und Marco Biagi im Jahr 2002 verantwortlich gemacht werden.

Ein mutmasslicher Killer war im Frühjahr bei einer Schiesserei mit Polizeibeamten getötet worden. Im Oktober hatte die italienische Polizei neun Linksextremisten festgenommen, die für den Mord an Biagi und D’Antona verantwortlich gemacht werden.

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