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Lindh-Mörder: Seine Mutter kritisiert Ärzte

Die Mutter des mutmaßlichen Mörders der schwedischen Außenministerin Anna Lindh hat die ihrer Meinung nach nicht ausreichende ärztliche Hilfe für ihren Sohn erneut kritisiert.

Die Frau erinnerte in einem Interview mit der Zeitung „Göteborgs Posten“ (Online-Ausgabe) daran, dass ihrem Sohn vor dem Attentat auf Lindh nicht ausreichend ärztliche Hilfe gewährt wurde, als dieser sich Hilfe suchend an ein Stockholmer Krankenhaus wandte.

Wie bereits im Herbst bekannt geworden war, hatte sich der 25-jährige Mordverdächtige wenige Tage vor dem Attentat am 10. September an das Huddinge-Krankenhaus in Stockholm gewandt. Da der ihm bekannte Arzt aber nicht Dienst hatte, wurde der damals 24-Jährige wieder nach Hause geschickt. Die Mutter berichtete auch, dass ihr Sohn bereits davor mehrmals psychische Hilfe von Ärzten gesucht hatte. „Niemand nahm ihn ernst. Ich bin so wütend auf alle Ärzte und auf das Krankenhaus“, so die Mutter des Mannes, der am vergangenen Dienstag ein Geständnis abgelegt hat.

Nach dem Geständnis des 25-Jährigen wird kommenden Montag mit der Anklageerhebung und bereits wenige Tage darauf mit dem Prozessbeginn gerechnet. Sollte ein psychiatrisches Rechtsgutachten gefordert werden, könnte sich der Beginn der Hauptverhandlung jedoch verzögern. Schwedische Medien spekulierten am Donnerstag darüber, ob die Verteidigung nun versuchen könnte, eine Verurteilung wegen Mordes zu verhindern und stattdessen ein Urteil wegen Totschlags anzustreben.

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