Liga hofft auf "Schwabenstreich"

Den inoffiziellen Titel des deutschen Fußball-Herbstmeisters ist dem FC Bayern sicher. Die Jäger des Rekordmeisters hoffen daher am Wochenende auf den "Schwabenstreich", der VfB Stuttgart soll in der 16. und vorletzten Runde des Jahres den Münchner Express stoppen.

“Wir wollen mutig nach vorn spielen und ohne großen Respekt auftreten”, posaunt VfB-Trainer Felix Magath. Hingegen warnt sein Kollege Ottmar Hitzfeld: “In Stuttgart wächst Großes heran.” Die Schwaben sind daheim noch ungeschlagen. Die Gäste erwartet mit 53.700 Zuschauern ein ausverkauftes Haus.

Ein Stuttgarter Drei-Punkter käme der Konkurrenz mehr als recht. Werder Bremen als erster Bayern-Verfolger könnte dann mit einem Sieg auf Schalke den Rückstand auf den Spitzenreiter auf drei Zähler halbieren. Meister Borussia Dortmund, derzeit Tabellendritter, empfängt den Vorletzten 1. FC Kaiserslautern.

Von den den drei “Ösi-Klubs” muss nur einer, Hansa Rostock, in der Fremde antreten. Gerd Wimmer und Co treffen auf den unmittelbaren Tabellennachbarn Arminia Bielefeld. Kurt Jaras Hamburger SV hat nach dem unglücklichen 0:1 im Cup-Achtelfinale vor fünf Tagen Gelegenheit, abermals vor eigenem Publikum an seinem Bezwinger VfL Bochum Revanche zu nehmen. TSV 1860 München könnte mit einem Erfolg gegen Bayer Leverkusen wieder unter die ersten Fünf vorstoßen. Das werden von Beginn an voraussichtlich Harald Cerny, Marcus Pürk und Martin Stranzl versuchen.

Spiele der 16. Runde:
VfB Stuttgart – Bayern München, Borussia Dortmund – 1. FC Kaiserslautern, FC Schalke – Werder Bremen, TSV 1860 München – Bayer Leverkusen, Hertha BSC – VfL Wolfsburg, Arminia Bielefeld – Hansa Rostock, 1. FC Nürnberg – Energie Cottbus (alle Samstag, 15.30 Uhr); Hamburger SV – VfL Bochum, Borussia M’Gladbach – Hannover 96 (beide Sonntag, 17.30 Uhr)

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