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"Liga-Erhalt ja, aber nicht mit aller Gewalt"

FC Mohren Dornbirn-Obmann Werner Höfle hat klare Vorstellungen, was den Verein und dessen Zukunft betrifft.
Die Derby-Aufstellung

Wenn Werner Höfle vom FC Dornbirn spricht, strahlen seine Augen. Mit viel Herzblut ist der Dornbirner seit fünf Jahren als Obmann der Rothosen im Amt. Die schwierige sportliche Lage des Vereins ist ihm durchaus bewusst, irgendwelche unüberlegte Aktionen wird es aber aus seiner Sicht deswegen nicht geben. Nicht abgeneigt ist Höfle von einer gut geplanten Fusion.

VN: Acht Punkte hinter einem Relegationsplatz. Wie tief steckt der FC Dornbirn im Abstiegskampf?
Höfle:
Die Tabelle sagt klar aus, wie tief wir beteiligt sind. Nichtdestotrotz werden wir unseren Budgetplan nicht verlassen. Wir werden unseren Weg weiter gehen und mit Vernunft über den Dingen stehen. Wir versuchen dennoch, uns zu verstärken. Derzeit sind ja zwei Spieler von der Elfenbeinküste auf Probetraining. Beide, ein Innenverteidiger und ein Stürmer, sind für uns ein Thema. Die arbeiten an einem Finanzierungsplan laufen, wir hoffen das Geld auftreiben zu können.

VN: Trainer und Verein haben zu Beginn von einem Lernprozess für die Spieler gesprochen. Jetzt ist dieser wohl vorbei. Fehlt es an Qualität im Team?
Höfle:
Sicher ist es auch eine Qualitätsfrage. Für einige Spieler ist die ADEG Liga aber auch Neuland.

VN: Hat man also in der Einkaufpolitik daneben gegriffen?
Höfle:
Das möchte ich nicht so gelten lassen. Die Zeit war einfach sehr kurz im Sommer. Am 13. Juli hatten wir das letzte Spiel, am 14. August hat die neue Meisterschaft begonnen. Außerdem mussten wir unseren geplanten Weg, die Meistermannschaft mit zwei, drei gezielten Spielern zu verstärken, etwas verlassen. Denn Spieler wie Mathias Nagel oder Christian Schöpf konnten wir nicht mehr halten. Daher waren wir gezwungen, den Kader in der breite aufzufüllen. Dieses Geld hat uns schlussendlich dann gefehlt, um sehr gute Qualität zu holen.

VN: Sind Sie von den Spielern enttäuscht?
Höfle:
Wir haben allen Spielern versprochen, sie unter Vertrag zu nehmen. Im Nachhinein muss man sagen, dass einige den fußballerischen Ansprüchen in dieser Liga nicht gerecht werden.

VN: Was macht der Verein, wenn er im Winter hoffnungslos abgeschlagen ist?
Höfle:
Wir werden Bilanz zihen und uns dann eine neue Strategie überlegen. Ein gesundes Budget hat ganz klar Vorrang über einem Liga-Erhalt.

VN: Das heißt, es würde für die Regionalliga geplant?
Höfle:
Ja. Wir müssen nicht mit aller Gewalt in der Liga bleiben.

VN: Es gibt das Gerücht einer Fusion mit dem FC Lustenau. Ist da was dran?
Höfle:
Durch die enge Freundschaft der Vereine wird das immer ein Thema sein. Wenn man es wirtschaftlich betrachtet, ist es nicht von der Hand zu weisen. Ich bin einfach der Meinung, dass ein gesunder ADEG-Liga-Klub ein Budget von minimal fünf Millionen Euro braucht, um gut arbeiten zu können. Wir haben ein 1,3 Millionen Budget. Auf die Dauer wird es für alle Vorarlberger Klubs schwer werden, den finanziellen Erwartungen gerecht zu werden. Daher ist eine Fusion immer präsent.

VN: Das heißt, es wird heute ein freundschaftliches Treffen geben?
Höfle:
Wir wollen natürlich gewinnen. Ich hoffe aber, dass sich die beiden Teams einen fairen Wettkampf liefern werden.

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