Liechtensteiner im Bodensee ertrunken

Ein 60-Jähriger aus dem Fürstentum Liechtenstein ist am späten Freitagabend in Altenrhein am Bodensee (Kanton St. Gallen) beim Marina-Hafen ins Wasser gefallen und ertrunken. Ein Taucher des Seerettungsdienstes Rorschach hat die Leiche um 0.20 Uhr geborgen, teilte die Polizei am Samstag mit.

Der Verunglückte war um etwa 23.30 Uhr mit einer Begleiterin auf einem Damm zu seinem Bootsanlegeplatz unterwegs. Dabei rutschte er aus und fiel über eine Wiese ins Hafenbecken, wo er ertrank. Der Mann dürfte alkoholisiert gewesen sein, die Staatsanwaltschaft St. Gallen hat eine Blutprobe angeordnet.

Aus dem Bodensee bei Altenrhein ist am Freitagnachmittag eine Leiche geborgen worden. Eine Obduktion soll klären, ob es sich dabei um jenen 49-jährigen Schweizer Bootsführer handelt, der seit 1. August im Bodensee vermisst wird.

Kleidung und Verletzungen des Toten würden darauf hindeuten, so die Kantonspolizei St. Gallen, dass es der Vermissten Bootsführer ist. Der Schweizer war am 1. August gemeinsam mit seiner Freundin in seiner Motorjacht auf den Bodensee gefahren. Während der Rückfahrt brach ein Gewitter aus. Der 49-Jährige stürzte vom Boot, als er eine von einer Böe weggewehte Sitzmatte aus dem Wasser fischen wollte. Die Begleiterin versuchte ihn erfolglos an Bord zurückzuziehen, der Mann verschwand in der Dunkelheit und dürfte in die Schiffsschraube geraten sein. Eine groß angelegte mehrtägige Suchaktion nach dem Vermissten hatte zunächst keinen Erfolg.

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