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Lichtermeer am Wiener Heldenplatz: Web-Ausstellung des hdgö

Das Haus der Geschichte in Wien errinnert an das Lichtermeer gegen Ausgrenzung.
Das Haus der Geschichte in Wien errinnert an das Lichtermeer gegen Ausgrenzung. ©APA/HELMUT FOHRINGER (Symbolbild)
Vor 30 Jahren setzten rund 300.000 Menschen am Wiener Heldenplatz ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung. Das Haus der Geschichte erinnert daran in einer Web-Ausstellung.

Direktorin Monika Sommer bittet in einer Aussendung um Mithilfe: "Zum dreißigjährigen Jubiläum wollen wir gemeinsam Erinnerungen und Objekte zu diesem Ereignis sammeln, bevor sie verloren gehen."

hdgö erinnert in Web-Ausstellung an Lichtermeer am Wiener Heldenplatz

Anlass für das Lichtermeer am Wiener Heldenplatz war das von der FPÖ im Herbst 1992 angekündigte Volksbegehren "Österreich zuerst", das laut Aussendung einen Einwanderungsstopp und Gesetze, die Migrantinnen und Migranten diskriminierten, forderte. Bisher gebe es allerdings kaum Objekte in Museen, die an die Kundgebung erinnern. Die Web-Ausstellung "Das Lichtermeer 1993. Ein prägendes Zeichen der Zivilgesellschaft" (www.hdgoe.at/lichtermeer) wachse durch Beiträge von Besucherinnen und Besuchern - in Form von Fotos, Videos oder Bildern von Gegenständen.

hdgö in Wien ruft zum Mitmachen auf

Beim Hochladen können Objekte der hdgö-Sammlung angeboten werden, Beispiele seien in der Hauptausstellung des Museums zu sehen. Willkommen seien auch Beiträge von Menschen, die damals neu nach Österreich gekommen oder schon länger hier gelebt haben und von Hass und Rassismus betroffen waren, unabhängig davon, ob sie am Lichtermeer teilgenommen haben. Auf der Homepage sind bereits jetzt Fotos u.a. von Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie von Willi Resetarits bei der Kundgebung, Plakate des Initiators SOS Mitmensch oder die Unterstützungserklärung des damaligen Innenministers Franz Löschnak zu sehen.

(APA/Red)

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