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Liberace - Trailer und Kritik zum Film

In "Liberace (Behind the Candelabra)" erzählt Steven Soderbergh die Geschichte des amerikanischen Pianisten Liberace, der zeitlebens seine Homosexualität verstecken musste. Alle Spielzeiten auf einenBlick

Steven Soderbergh (“Ocean’s Eleven”, “I’m not there”) stellten sich bei der Produktion einige Probleme in den Weg: Dem Oscar-Preisträger gelang es trotz geringer Produktionskosten (5 Millionen Dollar) und den Zusagen von Matt Damon und Michael Douglas nicht, ein Studio für sein Projekt “Liberace” zu finden. Erst der amerikanische Fernsehsender HBO unterstützte Soderbergh und zeigte die Verfilmung als Serie “Behind the Candelabra”. Das Filmfestival Cannes nahm den Film dann in den Wettbewerb auf.

Mit “Liberace” räumte Steven Soderbergh bei den diesjährigen Emmys einige Preise ab. Nun kommt der Film in die heimischen Kino.

Liberace: Die Geschichte

Scott Thorson (Matt Damon) ist ein angehender Student, der den berühmten Klaviervirtuosen Liberace (Michael Douglas) nach einer Show kennenlernt. Dieser findet sofort Gefallen an dem jungen Sunnyboy und überredet ihn nach kurzer Zeit in dessen Villa nach Las Vegas zu ziehen. Anfangs ziert sich Thorson noch vor den Entertainer, irgendwann gibt er den Avancen des Showstars jedoch nach. Scott, der von sich selbst sagt, dass er bisexuell ist, zieht es zu Liberace in dessen glitzernde Welt. Dort wird er sofort mit Geld, Geborgenheit und Liebe überschüttet.

Die Romanze der beiden muss jedoch geheim bleiben. Liberace lässt seine Fans in dem Glauben, auf der Suche nach der wahren Liebe zu sein und hält seine Homosexualität streng geheim. Dem Star ist es im Amerika der 1980er nicht möglich, sich zu outen, da dies sein Karriereaus besiegeln würde. Die Beziehung zwischen Liberace und Scott, die sechs Jahre lang andauert, ist anfangs noch harmonisch, im Laufe der Zeit überwiegen jedoch Bevormundung, Unzufriedenheit und Eifersucht.

Liberace: Die Kritik

Soderbergh setzt in der Verfilmung des autobiografischen Romans den Fokus auf die Beziehung zwischen Liberace und Scott Thorson. Der schillernde Entertainer und dessen Leben auf der Bühne tritt in den Hintergrund. Gezeigt wird Liberace als Mensch, wie er sich nach Liebe und Geborgenheit sehnte und sich mit schönen Menschen und Dingen umgab. Dazu kommen extravagante, pompöse Outfits, pointierte Dialoge und skurrile Charaktere, die dem Film eine spezielle Aura verleihen.

Michael Douglas dominiert und brilliert in dem Film gleichermaßen. Seine Interpretation von Liberace enthält selbstironische, satirische Züge und ist gleichermaßen mitreißend. Matt Damon steht in dem Spiel nicht im Schatten von Douglas. Er porträtiert den Liebhaber von Liberace mit vollem Körpereinsatz und Mut zur Hässlichkeit. Michael Douglas und Matt Damon liefern in “Liberace” beide einen mutigen Auftritt. Es gelingt ihnen die Geschichte eines Showstars und dessen Freunds authentisch auf die Leinwand zu bringen, ohne dabei zu ernst zu sein. Die Mischung aus Drama und Komödie gelingt. Spannend, packend und intensiv: “Liberace” verlangte den Schauspielern vollen Körpereinsatz ab und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

(NTA)

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