Letztes Casting für die Show "Helden von morgen"

Die Moderatorin der ORF Talenteshow "HELDEN VON MORGEN", Rapstar, Soulqueen, Rocker oder Popstar?, Doris Golpashin mitten in einer Gruppe von Casting-Teilnehmern
Die Moderatorin der ORF Talenteshow "HELDEN VON MORGEN", Rapstar, Soulqueen, Rocker oder Popstar?, Doris Golpashin mitten in einer Gruppe von Casting-Teilnehmern ©APA
Im ORF-Funkhaus haben sich am Samstag hunderte junge Leute getummelt. Auf dem Flur wurde gesungen, Musik ertönte aus allen Ecken und eine gewisse Anspannung lag in der Luft. Alle Anwesenden wollten nur eines: "Helden von morgen" werden.

Nach zahlreichen Castings von Bregenz bis Wien, gab es heute eine allerletzte Chance, sich ein Ticket in die nächste Runde zu ersingen. Knapp 300 junge Leute sind aus ganz Österreich angereist, um die Juroren zu überzeugen. Die Fachjury sortierte knallhart aus und oftmals blieb nichts weiter zu sagen als: “Das klingt ganz schrecklich”.

“Die Musik ist alles für mich und auf der Bühne zu stehen ist mein großer Traum”, erzählte die 15-jährige Julia aus Graz der APA. Ihre Mutter begleitete sie zum heutigen Casting-Termin und offenbarte voller Stolz “Ich bin ihr größter Fan”. Den Traum auf der Bühne zu stehen hat auch Bianca, ebenfalls aus Graz. Die 19-Jährige wünscht sich schon seit ihrer Kindheit nichts sehnlicher, als Sängerin zu werden. Auch Christian aus Wien würde “für die Karriere vieles tun” – auch den Job würde der 16-Jährige ohne Wenn und Aber an den Nagel hängen.

Die Kandidaten sind sich darüber einig, dass der Held von morgen nicht nur singen können muss. “Hier zählt auch das Optische”, weiß die 16-jährige Chila, die Samstag früh aus dem Burgenland angereist ist. Christian ist hingegen überzeugt, dass die Ausstrahlung des Kandidaten ausschlaggebend ist, um die Jury zu überzeugen. “Der Held von morgen muss das gewisse Etwas und einen interessanten Charakter haben”, meinte Christian schon etwas unruhig vor seinem Auftritt.

Erst wer sich vor der dreiköpfigen Jury, bestehend aus Vocalcoach Monika Ballwein, Agenturchef Mario Soldo und Musikmanager Philip Ginthör bewährt, wird in die zweite Casting-Runde eingeladen. Aus den vorherigen Castings schafften es von insgesamt 1.937 Kandidaten bereits 181 den Sprung in die nächste Runde – einige wenige dürfen sich auch heute über das begehrte Ticket freuen.

Einer davon ist der 17-jährige Simon aus Wien, der voller Euphorie erzählte: “Ich war ur nervös”. Auch die 29-jährige Yvonne durfte sich freuen: “Ich bin überglücklich, auch wenn es ganz schön schwer war, so ohne Musik vorzusingen.” Nur die besten 28 Gesangstalente schaffen es schließlich in die dritte Runde und davon haben nur 14 Kandidaten die Chance auf eines der begehrten Tickets für die Liveshows und somit auf 100.000 Euro Gewinn.

Nacheinander verlassen die Kandidaten das ORF-Studio, oft ist die Enttäuschung groß, für viele zerplatzt hier der große Traum. Die Juroren kommentierten die Gesangleistung der Bewerber mit klaren Worten. “Hörst du überhaupt was du das singst?”, fragte Juror Mario Soldo die 19-jährige Tirolerin Sandra fragwürdig. Auch der 18-jährige Pedro musste sich sagen lassen, dass sein Gesang nicht gefallen hat. Nur selten fällt der heiß ersehnte Satz “Hol dir dein Ticket in die nächste Runde”.

Wie die Castings verlaufen sind, zeigt ORF 1 am 24. September sowie am 1. Und 15. Oktober. Am 22. Oktober startet unter der Moderation von Puls 4 Gesicht Doris Golpashin die erste von zwölf “Helden von morgen”-Live Show. Noch ist unbekannt, wer in der zweiköpfigen Live Show-Jury sitzen wird. Jede Woche übernehmen zwei Proficoaches das Training der Kandidaten, das Publikum stimmt dann darüber ab, wer die Show verlassen muss. Dem Sieger winken in der finalen Show am 28. Jänner 100.000 Euro.

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