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Let's talk about Sex!

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Sexuelle Störungen gehören eher zu jenen Dingen, die man in der Öffentlichkeit nicht allzu gerne bespricht. Dennoch können sie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Zur Vorsorge und Ersthilfe bietet das Wiener Wilheminenspittal jetzt einen besonderen Service.

Nach einer weltweit durchgeführten Studie leiden etwa 43 % der Frauen und 39 % der Männer zumindest einmal in ihrem Leben an länger anhaltenden Sexualstörungen. Bei Frauen treten oft Lustlosigkeit, Orgasmusstörungen oder schmerzhafter Geschlechtsverkehr auf, bei Männern vor allem vorzeitiger Samenerguss oder Erektionsstörungen.

Verschiedene Ursachen

Dabei kann eine Sexualstörung neben psychischen Problemen wie Sorgen und Stress auch durch eine Krankheit, Operation oder die Einnahme von Medikamenten ausgelöst werden und viele sexuelle Probleme könnten durchaus behoben werden. Leider fällt es vielen Betroffenen schwer über Sexualität und damit verbundene Schwierigkeiten zu sprechen.

Aus diesem Grund wurde vor zwei Jahren im Wilhelminenspital, unter der Leitung von Dr. Elia Bragagna, eine Spezialambulanz für sexuelle Störungen gegründet. Da die Ambulanz seit geraumer Zeit voll ausgelastet ist und vielen sexuellen Störungen bereits durch ein Erstgespräch auf den Grund gegangen werden kann, bietet das Wilhelminenspital ab Oktober ein neues Service an. An insgesamt vier Abenden stehen ExpertInnen der verschiedensten Fachgebiete für alle Anfragen in Sachen Sex kostenlos zu Verfügung. Auch zu einem persönlichen Gespräch mit den Fachleuten wird es Gelegenheit geben.

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