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Leopold Museum zeigt selbst gemachtes Spielzeug aus der Dritten Welt

Eine außergewöhnliche Ausstellung zeigt das Leopold Museum bis Anfang Februar.

Ein Stein-Bus aus Äthiopien, ein Kokosnusspalmen-Gokart aus Indonesien oder unterschiedlichste Blech-Autos aus Madagaskar, dem Kongo oder Benin: “Kleine Meisterwerke” von jungen Künstlern aus der Dritten Welt sind ab morgen, Freitag, im Leopold Museum zu sehen. Gezeigt werden in der Schau “Bambus, Blech und Kalebassen. Das andere Spielzeug” bis zum 3. Februar mehr als 250 Exponate aus der Sammlung Fritz Trupp. “Einblick in eine Welt der Entbehrung aber auch der Kreativität”, sollen die Objekte aus Afrika, Asien und Lateinamerika geben, wie es im Pressetext heißt.

Hergestellt aus Alltagsmaterialien wie Blech, Plastik, Draht oder Holz, könnten die ausgestellten Kunstwerke als “Recycling-Kunst” bezeichnet werden. Oftmals werden neben Holz, Bambus und Gemüse auch Getränkedosen, Metalldrähte, Kronkorken oder Kanister als Bastelmaterial benutzt. Alle in der Ausstellung gezeigten Spielzeuge wurden von Kindern für den eigenen Bedarf hergestellt, was im krassen Gegensatz zur Realität in bestimmten Ländern steht. “Die Idee des Kindseins verweist auf ein vermeintliches Recht, das nicht jedem Kind in gleichem Maße vergönnt ist, werden Kinder doch immer wieder früh mit den Schattenseiten des Lebens konfrontiert”, heißt es.

Oft entwickeln Erwachsene mit Hilfe der Kreativität der Kinder kommerzielle Produktionen, etwa in Madagaskar und Thailand. “Kinder stellen unter Anleitung der Erwachsenen massenhaft ‘Spielzeug’ her. So wird das Spielzeug zum Produkt eines Arbeitsvorganges, jenseits des Eigenbedarfs.” Die Objekte stammen von zahlreichen Reisen des Sammlers, die Lebensnähe der Ausstellung wird unterstützt durch eine Vielfalt an großformatigen Fotos, die den Lebensalltag der Kinder zeigen.Museumsplatz 1, 1070 Wien

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