Leopold Museum: Herkunft weiterer Schiele-Werke unbedenklich

Das Leopold Museum darf seine Schiele-Werke behalten.
Das Leopold Museum darf seine Schiele-Werke behalten. ©APA
Die Herkunft von 22 weiteren Werken von Egon Schiele aus dem Wiener Leopold Museum ist laut dem jüngsten Bericht der vom Kulturministerium eingesetzten Michalek-Kommission unbedenklich.

Werke von Schiele wie “Häuserzeile in Krumau” oder “Jacke und Hut” haben keine bedenkliche Herkunft. Die Kommission bewertet von der unabhängigen Provenienzforschung erarbeitete Dossiers, wobei das Leopold Museum als Privatmuseum nicht in Bundesbesitz steht und somit nicht unter das Rückgabegesetz fällt. Kulturministerin Claudia Schmied hat am Dienstag einen weiteren, sechs Beschlüsse umfassenden Bericht des Gremiums an den Vorstand der Leopold Museum-Privatstiftung übermittelt.

Herkunft mancher Schiele-Werke nicht klärbar

Bei einem weiteren Werk, “Die kleine Stadt” II (auch “Kleine Stadt” III), musste die Kommission sich jedoch eines Urteils enthalten. “Trotz eingehender Recherchen konnte nicht geklärt werden, wem das Gemälde vor und während der NS-Zeit gehört hat. Es kann daher nach derzeitigem Wissenstand nicht beurteilt werden, ob […] ein Tatbestand des § 1 Abs. 1 Kunstrückgabegesetz erfüllt wäre”, heißt es in dem Bericht zu den Gemälden von Egon Schiele.

(Red.)

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