Leonardo DiCaprio: Partymachen als "Therapie"

Schauspieler Leonardo DiCaprio (35) sagt, dass das Partymachen mit seinen Freunden seine "Therapie" sei, um mit dem Stress zurechtzukommen, den das Spielen von traumatischen Figuren in ihm auslöst.
Berlinale 2010: Leonardo DiCaprio zur Premiere seines Films 'Shutter Island'
Neuer Film nimmt Leo sehr mit

DiCaprio hat in den letzten Jahren in einer Reihe verstörender Filme mitgespielt, der neueste ist ,Shutter Island’, der in einer Anstalt für geisteskranke Straftäter spielt. Seine Arbeit nahm ihn emotional stark mit, und der Star dachte, er würde verrückt werden, wenn er nicht mit seinen Freunden ausgehen würde um Dampf abzulassen.
“Ich gehe weg und trink ab zu und was”, gab DiCaprio. “Ooh, ich weiß, das ist umstritten, nicht wahr? Manchmal mach ich auch Urlaub.”

“Ich nehme das, was ich mache, sehr ernst und wenn ich am Set bin, ist das alles worauf ich mich konzentriere, deshalb ist es mein Laster mit meinen Freunden rumzuhängen und über belangloses Zeug zu sprechen und sich wie ein totaler Vollidiot zu benehmen, weil ich den ganzen ernsthaften Kram, mit dem ich mich die ganze Zeit beschäftige, loswerden muss. Es ist wie eine Therapie einfach ein totaler Vollidiot zu sein, wenn ich mit meinen Freunden zusammen bin und es ist fantastisch.”

Der Mime erklärte, seine Rolle in Shutter Island verlangte von ihm “tiefer” in ein “emotionales Loch” einzusteigen, als je eine andere Hauptrolle in einem anderen Film zuvor. In dem Film spielt DiCaprio einen US-Marschall, der zu einem Krankenhaus für geisteskranke Straftäter geschickt wird, um das Verschwinden einer Insassin zu untersuchen. Während sein Charakter dort ist, zieht ein Hurrikan auf und ein Aufstand der Gefangenen sorgt dafür, dass sein Charakter dort eingeschlossen ist.

“Der Film geht letztendlich um Trauma und die dunkle Seite der Menschlichkeit und es war schockierend in welche tiefen und dunklen emotionalen Abgründe wir mit diesem Charakter gehen mussten”, verriet DiCaprio gegenüber der britischen Zeitung ,The Daily Telegraph’. “Es gab einige Wochen, in denen ich mich in einem Loch befand und es war das tiefste, in das ich je mit einem Charakter emotional gegangen bin.”

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