Leitner: "Landespolitik sozial ausgewogener und arbeitnehmerfreundlicher gestalten!"

"Zigtausend NiederösterreicherInnen, besonders BezieherInnen kleiner Einkommen, AlleinerzieherInnen und PendlerInnen, stöhnen unter der Explosion bei den Kosten für Energie, Lebensmittel und Treibstoff".

“Die Zahl der SozialhilfebezieherInnen steigt. Die sozialmedizinischen Dienste leiden unter Finanznot, die Politik erreichen viele berechtigte Hilferufe. Umso unverständlicher empfinde ich es, wenn fast eine halbe Million Euro an Landesmitteln für eine Werbekampagne der Politik ausgegeben wird”, wundert sich der Vorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Dr. Sepp Leitner.Über einen Beschluss der VP-Mitglieder der Landesregierung, 493.154 Euro für die Werbekampagne “Wie bei uns” auszugeben. Mit der Plakataktion soll im Sommer der eigenständige Weg Niederösterreichs als soziale Modellregion zum Ausdruck gebracht werden. “Genau dieser Weg ist meiner Ansicht nach der falsche – von einer sozialen Modellregion zu sprechen und gleichzeitig Unsummen für die eigene Imagepolitur auszugeben. Das war auch unsere zentrale Kritik am Budgetvoranschlag für 2009 “, meint Leitner.

“Man muss nicht lange suchen, um Organisationen zu finden, die in Niederösterreich hervorragende Sozial- oder Pflegearbeit leisten und trotzdem um ihr finanzielles Überleben bangen. Anstatt Forderungen nach mehr Unterstützung zu erfüllen wird eine Plakataktion finanziert”, erklärt Leitner abschließend: “Meine Regierungskollegin Gabriele Heinisch-Hosek und ich, wir haben dieser Werbekampagne nicht zugestimmt. Unsere Ideen, um die Landespolitik sozial ausgewogener und arbeitnehmerfreundlicher zu gestalten, liegen auf dem Tisch!”

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