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Leiter einer Wiener Justizanstalt soll Geld für vorzeitige Haftentlassungen kassiert haben

Der Leiter der Justizanstalt soll Geld für vorzeitige bedingte Haftentlassungen kassiert haben.
Der Leiter der Justizanstalt soll Geld für vorzeitige bedingte Haftentlassungen kassiert haben. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Gegen den Leiter einer Wiener Justizanstalt stehen Vorwürfe in Richtung Bestechlichkeit und Amtsmissbrauch im Raum. Er soll für vorzeitige bedingte Haftentlassungen Geld - die Rede ist von bis zu 15.000 Euro - kassiert haben.

Das berichtete die "Kronen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). Das Justizministerium bestätigte der APA, dass es entsprechende Anschuldigungen gegen den ranghohen Beamten gibt.

Insasse beschwerte sich über Justizanstalts-Leiter

Die betroffene Justizanstalt habe Ende Juni eine Sachverhaltsdarstellung mit Beschwerden eines Insassen über den Anstaltsleiter an die Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien übermittelt, teilte Ressortmediensprecherin Christina Ratz mit: "Das Ergebnis dieser staatsanwaltschaftlichen Bearbeitung ist abzuwarten." Aktuell befände sich im Ministerium die Beantwortung einer parlamentarische Anfrage in Bearbeitung, in der seitens der FPÖ die Vorwürfe aufgegriffen und thematisiert wurden.

Leiter soll Geld für vorzeitige Haftentlassungen kassiert haben

Der Beamte, der sich dem Vernehmen nach seit längerem im Krankenstand befindet, soll - gesetzlich grundsätzlich vorgesehene - frühzeitige Entlassungen nach Verbüßung von einem Drittel bzw. der Hälfte der Strafe befürwortet haben. Allerdings nicht ausschließlich nach den üblichen Richtlinien wie einer günstigen Zukunftsprognose oder "guter Führung" der Kandidaten. Im Zuge von Treffen mit Anwälten außerhalb der Anstalt soll der Verdächtige Beträge zwischen 5.000 und 15.000 Euro erhalten haben. Für den Beamten gilt die Unschuldsvermutung.

(APA/Red)

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