Leichtsinniger Wiener Schwimmer (15) aus dem Attersee gerettet

Aus dem Attersee musste ein Schwimmer aus Wien gerettet werden
Aus dem Attersee musste ein Schwimmer aus Wien gerettet werden ©dpa (Sujet)
Glück im Unglück hatte ein leichtsinniger junger Schwimmer am Mittwochnachmittag. Der 15-jährige beeinträchtigte Wiener, der mit Betreuern unterwegs war, musste aus dem Attersee im Bezirk Vöcklabruck gerettet werden. Er hatte trotz Verbots seiner Betreuer den dort 2,5 Kilometer breiten See überqueren wollen.

Bootsfahrer fischten den jungen Burschen erschöpft aus dem Attersee. Das gab die Polizei Pressestelle Oberösterreich in einer Aussendung am Donnerstag bekannt.

Wiener hörte nicht auf Betreuer

Der aus Wien stammende 15-Jährige mit einer Beeinträchtigung, der sich mit Betreuern derzeit in Weyregg am Attersee aufhält, erklärte mehrmals, dass er nach Attersee am gegenüberliegenden Seeufer schwimmen wolle. Es wurde ihm untersagt. Er ließ sich aber nicht von seinem Vorhaben abhalten.

Rettungsaktion am Attersee

Die Betreuer schlugen um 17.00 Uhr Alarm bei der Wasserrettung. Sie startete eine Suchaktion mit drei Booten. Auch die Polizei in Schörfling wurde eingeschaltet. Nach 50 Minuten entdeckte die Wasserrettung den 15-Jährigen rund 400 Meter vor seinem Ziel.

Ein 23-Jähriger aus Frankenmarkt und ein 26-Jähriger aus Seewalchen im selben Bezirk, die mit einem Schlauchboot unterwegs waren, hatten den offensichtlich erschöpften Schwimmer entdeckt und aus dem Wasser gezogen. Gegen 18.15 Uhr konnte der aus dem Attersee Gerettete wieder seinen Betreuern unversehrt übergeben werden.

(apa/red)

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