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Leichter Konjunkturaufschwung 2004

Wirtschaftsforscher rechnen mit einem leichtem Konjunkturaufschwung für das Jahr 2004. Heuer war nur ein schwaches Wirtschaftswachstum zu verzeichnen.

Weitgehend unverändert gegenüber der Juni-Prognose schätzen Österreichs Wirtschaftsforscher die heimische Wirtschaftsentwicklung ein. Obwohl sich die Stimmung der Unternehmen in Europa über den Sommer etwas verbessert und vor allem in Asien das Wachstumstempo zugenommen hat, schafft Österreich heuer nicht einmal eine einprozentige Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Mit 0,7 bzw. 0,9 Prozent, die das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) bzw. das Institut für Höhere Studien (IHS) heuer als realen BIP-Zuwachs annehmen, liegt Österreich dennoch über den Prognosewerten für die EU (0,5 Prozent) und den Euro-Raum (0,4 Prozent), wobei in Deutschland überhaupt eine Stagnation der Wirtschaftsleistung erwartet wird.

Wenn die Prognosen diesmal halten, sollte es 2004 einen leichten Aufschwung aus der seit drei Jahren anhaltenden konjunkturellen Stagnation geben, den das Wifo mit 1,4 Prozent und das IHS mit 2,1 Prozent angesetzt hat, was auch den Wachstumserwartungen für die EU und den Euro-Raum entspricht. Allerdings wird diese Vorhersage noch als „sehr vage“ bezeichnet, ein markanter Aufschwung sei weiterhin nicht in Sicht.

Stärkere Impulse als zuletzt erhält die Weltwirtschaft aus den USA, vor allem aber aus dem asiatischen Raum. Die US-Wirtschaft ist im 1. Halbjahr 2003 um zweieinviertel Prozent gewachsen, was überwiegend allerdings auf die Ausweitung der Militärausgaben zurückgeführt wird. In Asien hat die Nachfragedynamik zuletzt sogar die seit Jahren angeschlagene japanische Wirtschaft erfasst. Eine Erholung der Nachfrage im Welthandel könnte aus Sicht der Wirtschaftsforscher Impulse für die Wirtschaft im Euro-Raum bringen.

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