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Leerstand in Österreich steigt: Wiener Mahü als Ausnahme

In der Wiener Mariahilfer Straße konnte der Leerstand sogar vermindert werden.
In der Wiener Mariahilfer Straße konnte der Leerstand sogar vermindert werden. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Besonders in Kleinstädten steigt der Leerstand in Geschäften, in Wiener Neustadt steht etwa jedes vierte Geschäft leer. Eine positive Entwicklung zeigt sich auf der Wiener Mariahilfer Straße.

Der Leerstand bei Geschäftsflächen steigt weiter, vor allem in Kleinstädten. Besonders betroffen sind Bekleidungsgeschäfte, während die Zahl der Gastronomielokale stetig ansteigt. Vermehrt werden Handelsflächen auch in Büros, Arztpraxen und andere Dienstleistungseinrichtungen abseits des Handels umgewandelt.

Leerstand in Österreich bei 7,3 Prozent

"Wachstumskaiser ist der Leerstand, hier lag der Anteil 2014 noch bei 4,5 Prozent, nun bereits bei 7,3 Prozent, so Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverband Österreich. Für den steigenden Leerstand in den Einkaufsstraßen macht er das Wachstum an den Rändern und den Onlinehandel verantwortlich.

"Je größer die Stadt, desto leichter wird sie es haben, so Hannes Lindner, Geschäftsführer der Standort + Markt Beratungsgesellschaft. Attraktiver für den Handel seien weiters Städte mit vielen Touristen.

Weniger Leerstand in der Mariahilfer Straße in Wien

Rainer Will beobachtet ein "Auseinanderdriften der Städte". "Die gesunde Mitte geht mehr und mehr verloren, während die Konzentration an den Rändern zunimmt", erklärte er am Freitag vor Journalisten. Eine besonders hohe Leerstandsrate von 26,5 Prozent habe Wiener Neustadt, während in Dornbirn nur 2,9 Prozent der Läden leer stehen. Den Leerstand reduzieren konnte die Wiener Mariahilfer Straße, die unter teilweise heftigem Protest in eine Fußgängerzone umgewandelt wurde.

Zum aktuell beherrschenden Thema, der Verbreitung des Coronavirus, hielt Will fest, dass mit dem täglichen Einkauf noch zusätzlich besonders haltbare Nahrung gekauft wird, von Hamsterkäufen könne aber keine Rede sein. Einschränkungen müssten die Kunden nicht befürchten, allerdings könnte bei einigen Produktgruppen, die primär aus China kommen, Verspätungen bei der Auslieferung eintreten. Läden mit sehr hochpreisigen Waren würden den Rückgang bei kaufkräftigen Touristen aus China spüren.

(APA/red)

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