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Lebensmüder Tourist soll Piloten getötet haben

Die argentinische Polizei ist einem ungewöhnlichen Verbrechen auf der Spur: Ein lebensmüder niederländischer Tourist soll den Piloten eines gecharterten Kleinflugzeugs während des Fluges über Patagonien umgebracht und das Flugzeug zum Absturz gebracht haben.

In dem Wrack, in dem der Tourist und der Pilot in der Nähe der Stadt Bariloche tot gefunden wurden, sei auch ein Messer mit Blutspuren gefunden worden, berichtete eine Zeitung. Im Hotelzimmer des in Istanbul geborenen Urlaubers sei ein Abschiedsbrief an dessen Frau entdeckt worden.

Auch sei der Zündschlüssel der kleinen Propellermaschine vom Typ Piper Cherokee während des Todesfluges am Freitag vergangener Woche abgezogen und die Benzinzufuhr für den Motor unterbrochen worden. Die Maschine war in der Nähe des Flughafens von Bariloche im Sturzflug auf einem Feld aufgeschlagen.

Der Tourist sei ein Luftfahrt-Journalist gewesen und habe selbst eine Pilotenlizenz besessen. Deshalb habe er auch zunächst ein Flugzeug mieten und alleine fliegen wollen. Erst als dies abgelehnt wurde, habe er die Piper mit Piloten gechartert.

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