Leben mit Krebs

Krebs ist in Österreich die zweithäufigste Todesursache, jährlich sterben 4000 Wiener an der Krankheit. Um über Vorsorge und Behandlung zu informieren und die Krankheit in der Öffentlichkeit zu thematisieren, findet am 7. Mai der 4. Wiener Krebstag im Wiener Rathaus statt.

Bei Expertenvorträgen können sich Besucher von 10.30 bis 17.00 Uhr über Themen wie Früherkennung, neue Behandlungsmethoden, Schmerztherapie und Komplementärmedizin informieren. Weiters besteht die Möglichkeit zu persönlicher Krebs- und Ernährungsberatung sowie Kontakt mit Selbsthilfegruppen. Veranstalter des Aktionstages ist die Initiative „Leben mit Krebs“ in Kooperation mit der Stadt Wien sowie zahlreichen Selbsthilfegruppen, der Wiener Krebshilfe, und der Wiener Ärztekammer. In den vergangenen Jahren nützten zirka 6.000 Interessierte das Angebot im Festsaal des Rathauses.

Auch Hilfe für Angehörige

„Was uns auch besonders am Herzen liegt, sind die Angehörigen“, so Michael Micksche, Präsident der Wiener Krebshilfe, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Das Verhältnis der betreuten Patienten/Angehörigen ist mittlerweile 50:50. Christoph Zielinksi, Koordinator der Initiative „Leben mit Krebs“, betont die großen Erfolge durch neue Medikamente: Es gebe „neue Therapien, die das Leben der Patienten um ein vielfaches verlängern können.“

In Wien sterben jährlich 4.000 Menschen an Krebs, das sind 24 Prozent der gesamten Todesfälle in der Stadt, so Gesundheitsstadträtin Renate Brauner (S) . „Wir wollen möglichst viele Krebserkrankungen präventiv verhindern, Früherkennung fördern und erkrankten Menschen medizinische und psychologische Unterstützung bieten“, meinte Brauner.

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