LASK und St. Pölten gewannen

In der Ersten Liga naht die Aufstiegsentscheidung
In der Ersten Liga naht die Aufstiegsentscheidung
Das Aufstiegsrennen in der Fußball-Erste-Liga bleibt hochspannend. Feierte zunächst Tabellenführer LASK bei Austria Klagenfurt einen 5:0-Kantersieg, zog wenig später Verfolger St. Pölten nach. Die Niederösterreicher gewannen im Freitag-Abendspiel der 31. Runde mit 2:0 bei Wacker Innsbruck. Beide Clubs halten nun fünf Partien vor Schluss bei je 65 Punkten.


Für die Tiroler, die nun schon zehn Zähler hinter dem Spitzenduo liegen, ist der Aufstiegszug hingegen wohl endgültig abgefahren. Kapfenberg kam zu einem 4:2-Sieg gegen Wiener Neustadt. Austria Lustenau und der FAC trennten sich 1:1, Austria Salzburg und Liefering spielten 0:0.

Am Tag der verweigerten Lizenz machte Klagenfurt den Linzern im Wörthersee-Stadion zwar über eine halbe Stunde lang das Leben schwer, musste die Überlegenheit schließlich aber anerkennen. Fabiano (36.), Nikola Dovedan (68.), Maximilian Ullmann (77.) sowie ein Doppelpack von Rene Gartler im Finish (82., 84.) machten dann den höchsten Saisonsieg der Elf von Oliver Glasner perfekt. Elf Spiele ist man schon ohne Niederlage, feierte dabei neun Siege. Mit dem klaren Erfolg verbesserten die Linzer maßgeblich auch ihr Torverhältnis, das am Ende den Ausschlag geben könnte. Während St. Pölten bei plus 24 hält, steht die Tordifferenz des LASK bei plus 28.

St. Pölten stellte dank der Treffer von Cheikou Dieng (20.) und Lukas Thürauer (78.) seinen Ruf als bestes Auswärtsteam der Liga (12. Saisonsieg) neuerlich unter Beweis, musste aber vor allem in der zweiten Hälfte eine starke halbe Stunde der Innsbrucker überstehen, die die zweite Niederlage en suite kassierten.

Abgesehen von den Anfangsminuten war St. Pölten das gefährlichere Team der ersten Hälfte. Dieng hatte schon nach einer Viertelstunde das 1:0 am Fuß, schoss aber noch über die Querlatte. Fünf Minuten später machte es der Senegalese besser, hatte nach einem Konter viel Zeit und Gefühl und ließ Pascal Grünwald keine Chance (20.). Es war bereits das sechste Saisontor des Winterzugangs bzw. das dritte innerhalb von vier Tagen. Nach gut einer halben Stunde vergab Thürauer aus 14 Metern die gute Chance auf das 2:0, setzte den Ball klar über die Latte (32.).

Innsbruck musste schließlich froh sein, mit nur einem Gegentor in die Pause gegangen zu sein, trat nach dem Seitenwechsel auch engagierter auf. Alexander Riemann scheiterte von der Seite an St. Pölten-Goalie Christoph Riegler (50.), kurz darauf zog Florian Jamnigs Schuss am Tor vorbei (51.). Und wieder wenig später war es Thomas Pichlmann, der erst knapp über die Latte schoss (53.) und schließlich per Kopf das Tor klar verfehlte (55.).

Als Sebastian Siller allein vor dem Tor (64.) und Pichlmann (66.) zwei weitere gute Möglichkeiten ungenutzt ließen, mussten sich die Innsbrucker fast schon Fahrlässigkeit vorwerfen lassen. Nachdem Siller nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot gesehen hatte (73.), kam die Drangphase der Tiroler dann endgültig zum Erliegen. Thürauer machte den Sack zu (78.), kurz zuvor war schon Manuel Hartl mit einem gefährlichen Köpfler an Grünwald gescheitert (75.).

In Kapfenberg zeigten die Hausherren gegen Wr. Neustadt, wie man trotz spielerischer Dominanz, einer Überzahl ab der elften Minute und einer frühen 1:0-Führung für viel Spannung sorgen kann. Nach einem Foul des dafür ausgeschlossenen Florian Sittsam an Jorge Elias brachte Manfred Gollner die “Falken” per Elfer in Front (12.). Doch Julian Salamon nach einem Konter (27.) und Marvin Egho (42.) drehten die Partie zwischenzeitlich.

Es brauchte für die Gastgeber schließlich nicht nur einen Sturmlauf nach Seitenwechsel, sondern einen weiteren Elfer von Gollner (73.), um auszugleichen und schließlich zwei späte Tore von Jorge Elias (88.) und Joao Victor (92.), um den verdienten 4:2-Sieg einzufahren. Der SCWN, erstmals mit Ex-Rapidler Rene Wagner als Cheftrainer, wartet bereits sechs Spiele lang auf einen Sieg (1 Punkt).

Die Lustenauer Austria, derzeit ebenfalls ohne Lizenz für die kommende Saison, geriet zuhause gegen den FAC durch Furkan Aydogdu (32.) in Rückstand, holte dank Bruno (42.) aber noch einen Zähler. Der FAC hat fünf Runden vor Schluss bereits 15 Punkte Rückstand auf Austria Klagenfurt bzw. einen Nichtabstiegsplatz und ein klar schlechteres Torverhältnis. Abhängig von den Lizenzentscheidungen dürfen sich die Wiener aber kleine Hoffnungen auf den Klassenerhalt am grünen Tisch machen. Austria Salzburg und der FC Liefering trennten sich indes 0:0.

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