LASK landet Pflichtsieg gegen SKN St. Pölten

LASK wärmte sich in St. Pölten für die Europa League auf.
LASK wärmte sich in St. Pölten für die Europa League auf. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Fünf Tage vor dem Europa-League-Gruppenspiel bei Sporting CP hat der LASK den SKN St. Pölten in der NV Arena vor rund 3.000 Besuchern hochverdient mit 3:0 bezwungen.
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Gestärkt von fünf Auswärtssiegen in Folge legte der LASK auch ohne den gesperrten Petar Filipovic und den verletzten Samuel Tetteh in der NV Arena mit breiter Brust los und übernahm gegen den SKN sofort das Kommando. Marvin Potzmann nutzte gleich die erste gute Chance der Oberösterreicher in der 7. Minute zur 1:0-Führung: Dominik Frieser hatte Thomas Goiginger bedienen wollen, von dessen Schulter der Ball aus der Ball zu Potzmann zurücksprang - der ließ sich nicht zwei Mal bitten und setzte das Spielgerät aus der Luft in die Maschen von SKN-Keeper Thomas Vollnhofer, der den nach wie vor verletzten Christoph Riegler vertrat.

Die Oberösterreicher schraubten danach das Tempo nicht zurück und fanden durch Goiginger, der sein Gegenüber George Davies nahezu schwindlig spielte, noch in der ersten Viertelstunde die zweite Großchance vor. Goiginger verzog den Ball aus kurzer Distanz jedoch am langen Eck und der herbei rutschende Frieser konnte ihn auch nicht mehr erwischen und ins leere lange Eck bugsieren.

Nach einer knappen halben Stunde versuchte es Goiginger mit einem Weitschuss, den Vollnhofer parierte. Die St. Pöltner waren bis dahin erst einmal durch den pfeilschnellen Husein Balic gefährlich, der einen Konter aber nicht rechtzeitig abschließen konnte; Alexander Schlager verkürzte gut den Winkel und war bei Balic’ Schuss goldrichtig zur Stelle. Frieser erhöhte dann in der 38. Minute mit einem trockenen Schuss noch auf 2:0 für den LASK, nachdem eine eigentlich schlechte Hereingabe von Reinhold Ranftl an allen Akteuren rund um den Fünfer vorbei gegangen war.  Knapp vor der Pause gab es noch einmal Toralarm, als Vollnhofer sich einen Ball selbst ins Netz schlug, allerdings hatte der Ball bei der Flanke von Goiginger schon die Torauslinie überschritten gehabt.

In der zweiten Hälfte schalteten die Linzer einen Gang runter

Kurz nach der Pause verletzte sich Markus Wostry bei einem Sprint und wurde durch Emanuel Pogatetz ersetzt. Bei der ersten guten Möglichkeit der Linzer durch Marko Raguz war Vollnhofer noch zur Stelle. Als dann aber Holland bei einem Eckball von Michorl völlig unbedrängt aus kurzer Distanz zum Kopfball kam, hatte er keine Chance und musste den Ball in der 50. Minute zum dritten Mal passieren lassen. Danach gingen es die Linzer eine Zeit lang lockerer an und die St. Pöltner fuhren Entlastungsangriffe.

Ihre beste Szene hatten sie in der 66. Minute als Luca Meisl Balic mit einem Querpass bediente, jener den Ball mitnahm und erst an Schlager scheiterte. In der 75. Minute prüfte Michael Ambichl noch einmal mit einem Freistoß, den Rene Gartler heraus geholt hatte, Schlager, der erneut zur Stelle war. In der letzten Minute der regulären Spielzeit fälschte der für den nach einem Zusammenstoß am Kopf verletzten Dominik Hofbauer schon in der 16. Minute eingewechselte Sandro Ingolitsch fast noch eine flanke ins eigene Tor ab, Vollnhofer konnte gerade noch klären. 

Bundesliga (9. Runde):

SKN St. Pölten – LASK 0:3 (0:2)

St. Pölten, NV Arena, 3.011 SR: Felix Ouschan

Torfolge: 0:1 Potzmann (7.), 0:2 Frieser (38.), 0:3 Holland (50. Kopf)

SKN St. Pölten: Vollnhofer – Rasner, Meisl, Luan (71. Steiner), Davies – Luxbacher, Ambichl, Hofbauer (16. Ingolitsch) – Balic, Gartler – R. Ljubicic (53. Messerer)

LASK: Schlager – Ranftl, Wostry (47. Pogatetz), Trauner, Wiesinger – Goiginger, Holland, Michorl, Potzmann – Raguz (66. Klauss), Frieser (80. T. Sabitzer)

Gelbe Karten: Luan (34. Foul), Ambichl (42. Foul), Luxbacher (45.+2 Foul) bzw. Trauner (17. Foul), Holland (58. Foul), Ranftl (67. Unsportlichkeit)

 Die Besten: Luxbacher bzw. Holland, Michorl, Goiginger, Frieser

(Red)

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