Lange Nacht der Museen 2021 mit einigen Highlights

Die Lange Nacht der Museen findet heuer am 2. Oktober statt.
Die Lange Nacht der Museen findet heuer am 2. Oktober statt. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Nach der vorjährigen Corona-Pause findet die Entdeckungsreise durch Museen heuer wieder statt. 640 Institutionen sind bei der Langen Nacht der Museen 2021 dabei. Tickets kosten rund 15 Euro.

Im Vorjahr musste coronabedingt die "Lange Nacht der Museen" ausfallen. Heuer versucht man es wieder: Am 2. Oktober laden der ORF und seine Partner zum 21. Mal zur vielfältigen Entdeckungsreise durch Museen, Galerien und Kultureinrichtungen in ganz Österreich, mit Möglichkeiten für Abstecher nach Slowenien, Liechtenstein, Deutschland und in die Schweiz. Rund 640 Institutionen sind von 18 Uhr bis 1 Uhr früh mit einem einzigen Ticket zugänglich - 90 weniger als vor zwei Jahren.

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Wiedererstarken von Kunst und Kultur

Der scheidende ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz betonte bei der heutigen Programm-Präsentation laut Aussendung einmal mehr die Bedeutung des ORF als "der wichtigste Kulturträger des Landes": "Es ist mir daher eine besondere Freude, dass wir nach einem von der Pandemie geprägten Kulturherbst 2020 heuer in die 21. 'ORF-Lange Nacht der Museen' starten." - "Persönliche Begegnungen, gemeinsame Ausstellungsbesuche, der 'Live-Moment' - wir alle wissen diese zuvor selbstverständlichen Eindrücke nun besonders zu schätzen", ließen Wolfgang Muchitsch, der Präsident des Museumsbunds Österreich, und Bettina Leidl, Präsidentin von ICOM Österreich, wissen: "Gerade heuer feiern die Museen mit ihren Besucherinnen und Besuchern das Wiedererstarken von Kunst und Kultur ganz besonders."

Lange Nacht der Museen: Tickets kosten 15 Euro

Tickets kosten regulär 15 Euro (ermäßigt: 12 Euro, regional: 6 Euro) und gelten als Eintrittskarten für alle beteiligten Institutionen, als Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien und auf allen Linien des Vorarlberger Verkehrsverbundes (VVV) und des Verkehrsbetriebs LIECHTENSTEINmobil sowie als Ticket für die Shuttles.

Sonderausstellungen, Spezialführungen und Kinderprogramm

Viele beteiligte Häuser bieten Sonderausstellungen, Spezialführungen oder ein eigenes Kinderprogramm. Vor allem aber gibt es auch heuer wieder kleinere Museen und Initiativen zu entdecken, an die man sonst vielleicht nicht denken würde. In Klagenfurt zeigt etwa der Verein zur Anregung des dramatischen Appetits (VADA) im Jugendstiltheater, in der Galerie walraum und in der Landespolizeidirektion eine Ausstellung des Schriftstellers und Zeichners Gerhard Seyfried, die einen Einblick in einige Jahrzehnte alternativer, anarchistischer und gesellschaftskritischer Comics gibt. Das Audioversum in Innsbruck lädt zum Erforschen der Gehörfunktionen ein: DJ auf dem Kritzelphon, Scratch-Challenge an einem DJ Turntable und "Abenteuer Medizintechnik" inklusive. Im niederösterreichischen Herrnbaumgarten öffnet das einzigartige "Nonseum" seine Türen, Besucher können hier über die unsinnigsten Erfindungen der Menschen staunen, etwa den ausrollbaren Zebrastreifen oder den Teller mit integriertem Abfluss.

Vor zwei Jahren verzeichnete die "Lange Nacht der Museen" bei ihrer 20. Ausgabe knapp 390.000 Besucher.

(APA/red)

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