Lange Haftstrafen in der Affäre Bundesbuchhaltung

Trockene Materie, saftige Schuldsprüche: Der Prozess um die Affäre Bundesbuchhaltung ging zu Ende
Trockene Materie, saftige Schuldsprüche: Der Prozess um die Affäre Bundesbuchhaltung ging zu Ende ©APA
Drei Schuldsprüche und lange Haftstrafen hagelte es für die Angeklagten beim Prozess um die Affäre in der Bundesbuchhaltung. Der Haupttäter fasste acht Jahre aus.
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Der Hauptprofiteur und frühere Chef des Bildungsinstituts “Venetia”, Kurt D. (57), wird acht Jahre einsitzen. Er hatte laut Anklage den Beamten zum Ausstellen gefälschter, zeitlich befristeter Forderungsbestätigungen überredet und die Schuldverschreibungen der Republik an seine Gläubiger verkauft. Wolfgang W. (47), ehemaliger Bereichsleiter der Buchhaltungsagentur des Bundes (BHAG), soll insgesamt 16,47 Millionen Euro an Bundesvermögen verschleudert haben und geht für sieben Jahre hinter Gitter. Ein niederösterreichischer Geschäftsmann, der dem BHAG-Beamten Investoren für die falschen Schuldverschreibungen zu vermitteln versucht hatte, fasste vier Jahre Haft aus. Ein außerdem noch angeklagter Wiener Rechtsanwalt bekam den einzigen Freispruch des Tages im Prozess um die Affäre Bundesbuchhaltung. (APA)

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