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Landwirtschaft leidet unter enormer Trockenheit

Auch im heurigen Jahr wird eine extreme Dürre befürchtet.
Auch im heurigen Jahr wird eine extreme Dürre befürchtet. ©APA/HARALD SCHNEIDER
Vor allem im Osten Österreichs gibt es heuer bereits massive Niederschlagsdefizite. Viele Agrargebiete hoffen deswegen auf den dringend notwendigen Regen.

Die Trockenheit im Osten Österreichs unter der die Landwirtschaft heuer zum Teil schon leidet wird kommende Woche nicht so recht enden. “Die Not wird gemildert aber die Krise ist nicht vorbei”, sagte ZAMG-Meteorologe Thomas Krennert am Sonntag im APA-Gespräch. Nach den aktuellsten Modellen werden für die betroffenen Regionen am Montag demnach nur zwei bis fünf Liter Regen je Quadratmeter erwartet.

Bereits für Dienstag ist es nicht mehr sicher, ob die großflächigen Agrargebiete im Weinviertel, Wiener Becken, nördlichen Burgenland, Tullnerfeld, Wagram oder auch das zu trockene Waldviertel noch Feuchtigkeit abbekommen. Mehr Regen bekommen das Alpenvorland und die Alpennordseite ab, so der Fachmann der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Trockenheit in Landwirtschaft wird demnächst nur leicht gemildert

“Am Freitag könnte es eine kleine Spitze geben, aber das ist nach jetzigem Stand überhaupt nicht sicher”, sagte Krennert weiters. Die Wettermodelle würden sich derzeit allzu rasch ändern, erläuterte er mit Verweis auf die Ausgangslage Sonntag.

Nach Ernteausfällen wegen der Dürre im Vorjahr in Höhe von 230 Mio. Euro fürchtete die Hagelversicherung erst dieser Tage wieder einen mögliche “neue Dürrekatastrophe” im heurigen Jahr. Aktuell sind im Nordosten Österreichs bereits Wintergetreide und junge, neu ausgebrachte Pflanzen von massiven Niederschlagsdefiziten betroffen. Auch in anderen Landesteilen Österreichs wie etwa in Teilen der Steiermark ist es zu trocken.

(APA/Red)

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