Landtagswahl: Kinder- und Altenbetreuung als Herausforderung in NÖ

Die Kinderbetreuung wird die Politik in Niederösterreich vor Herausforderungen stellen.
Die Kinderbetreuung wird die Politik in Niederösterreich vor Herausforderungen stellen. ©APA/HARALD SCHNEIDER
Die Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen in Niederösterreich stellt eine Herausforderung dar. Weil die Erwerbstätigkeit von Frauen in den letzten Jahren gestiegen ist, gibt es auch mehr Bedarf nach Kinderbetreuung. Darüber hinaus nimmt die Zahl der pflegebedürftigen älteren Menschen stark zu. Die wahlwerbenden Parteien haben unterschiedliche Ideen, wie sie mit diesen Herausforderungen umgehen werden.

Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist in allen Altersgruppen gestiegen. 2016 waren 53 Prozent der Frauen erwerbstätig. In der Gruppe der 25- bis 54-Jährigen sind es mehr als 80 Prozent. Dadurch ist auch die Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen in Niederösterreich gestiegen. Bei dem Angebot gibt es regional große Unterschiede.

Immer mehr Pflegebedürftige in Niederösterreich

Außerdem nimmt die Zahl der Pflegebedürftigen rasant zu. Die meisten Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt. Deshalb wird mobiles Personal gesucht. Jene Parteien, die bei den Landtagswahlen in Niederösterreich antreten werden, habe unterschiedliche Konzepte zum Umgang mit dieser Herausforderung.

Die Grünen fordern ein Gütesiegel für Pflegeheime und wollen kostenlose Nachmittagsbetreuung für Kinder. Der FPÖ ist es wichtig, die Kinderbetreuung auch im ländlichen Raum zu gewährleisten. Eine flächendeckende Kinderbetreuung in ganz Niederösterreich möchte die SPÖ durchsetzen. Die ÖVP möchte dort Angebote schaffen, wo ein Bedarf besteht.
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