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Land fördert Familienhilfe-Pools

Die Familienhilfe bietet insbesondere Familien mit Kleinkindern oder Kindern im Pflichtschulalter Entlastung und ist ein fester Bestandteil im sozialen Netz Vorarlbergs. Seit einigen Jahren fördert das Land die Bildung von gemeindeübergreifenden Anstellungs-Pools für Familienhelferinnen. Auf ihrer jüngsten Sitzung hat die Landesregierung dafür Beiträge in Gesamthöhe von 122.000 Euro bewilligt, berichtet Soziallandesrätin Greti Schmid.

“Familien, die in einer Notsituation sind und Hilfe brauchen, wird geholfen, unanhängig von ihrer finanziellen Situation”, unterstreicht Schmid die gesellschaftliche und soziale Bedeutung der Familienhilfe. Die von Land, Gemeinden und Trägern geschaffene Poollösung habe maßgeblich zur positiven Entwicklung in den letzten Jahren beigetragen. Mit diesem Modell lassen sich abgestimmt auf den individuellen Bedarf einer Familie flexible Betreuungsangebote machen, so Schmid: “Im Pool sind die Familienhelferinnen nicht Einzelkämpferinnen, sondern in Teams zusammengefasst und haben somit auch die Möglichkeit des fachlichen Austausches.”

Derzeit sind in den Anstellungs-Pools Bludenz-Feldkirch, Dornbirn, Bregenz, Bregenzerwald und Leiblachtal 25 Familienhelferinnen im Einsatz. Sie leisteten im Jahr 2005 insgesamt 33.180 Einsatzstunden. Die Einsatzgründe sind hauptsächlich Entlastung der Mutter bzw. der Eltern vor und nach der Geburt eines Kindes, bei Erkrankung oder Krankenhausaufenthalt oder aber zur Vorbeugung einer Krise.

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OTS0009 2006-12-29/08:52

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