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Lage laut Anschober "nach wie vor auf dramatisch hohem Niveau"

Laut Anschober ist die Lage noch immer sehr ernst.
Laut Anschober ist die Lage noch immer sehr ernst. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Laut Anschober ist die aktuelle Lage "nach wie vor auf dramatisch hohem Niveau". Die Überlastund der Intensivstationen dürfe kein Dauerzustand werden.

"Die Zahl der Neuinfektionen sinkt damit auch am 13. Tag des Lockdowns weiterhin, ist aber nach wie vor auf dramatisch hohem Niveau, die Lage ist weiterhin sehr ernst", kommentierte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Sonntag die aktuellen Daten. Falls die Zahlen in den Spitälern nicht weiter steigen, könnten wir das Überschreiten der Kapazitäten bis hin zu dann drohenden Triagen verhindern.

Überlastung der Intensivstationen darf kein Dauerzustand werden

Aber eine Überlastung der Intensivstationen wie derzeit kann und darf auch kein Dauerzustand sein. "Die nun verschobenen Eingriffe müssen rasch nachgeholt werden. Und im Dezember ist der Beginn der Grippewelle mit einer deutlichen Zusatzbelastung der Spitäler zu erwarten", gab der Minister zu bedenken.

Erfreulich sei die Entwicklung des Reproduktionsfaktors, der mit 0,88 nun wieder deutlich unter 1 liegt. Das sei die Voraussetzung für weiter sinkende Neuinfektionszahlen. Anschober: "Die kommende Woche, der letzte Teil des Lockdowns, muss zu einer massiven Verringerung der Neuinfektionszahlen führen. Dazu können und müssen wir alle einen Beitrag leisten." Mindestabstand konsequent einhalten, Hygiene leben und Maßnahmen umsetzen. Und grundsätzlich möglichst viele Kontakte vermeiden, genau überlegen, was in dieser Woche wirklich sein muss. Es ist eine weichenstellende Woche. Wir müssen den Trend der sinkenden Neuinfektionszahlen nicht nur fortsetzen, sondern massiv verstärken."

(APA/Red)

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