Kurz verurteilt Anstieg von Hinrichtungen

Bericht von Amnesty International alarmierend
Bericht von Amnesty International alarmierend
Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat den erneuten weltweiten Anstieg von Hinrichtungen im Jahr 2013 verurteilt. Dies sei "ein deutliches Alarmsignal" und zeige, dass wir unsere Bemühungen im weltweiten Kampf zur Abschaffung der Todesstrafe weiter verstärken müssen", erklärte Kurz am Donnerstag in einer Reaktion auf den neuen Bericht von Amnesty International über Todesurteile und Hinrichtungen.


“Die Todesstrafe dient niemals der Gerechtigkeit und ist unter allen Umständen abzulehnen”, betonte der Außenminister in einer Aussendung. Besonders besorgniserregend sei die massive Zunahme von Hinrichtungen in Irak und Iran sowie die Tatsache, dass im Jahr 2013 gleich vier Länder – Indonesien, Kuwait, Nigeria und Vietnam – die Vollstreckung der Todesstrafe wieder aufgenommen hätten.

In den meisten Teilen der Welt setze sich der Trend zur Abschaffung der Todesstrafe fort, die Mehrzahl der Hinrichtungen werde in nur sechs Staaten durchgeführt (China, Iran, Irak, Saudi-Arabien, Somalia). “Wir werden nun alle unsere Kräfte darauf richten, dass wir jene Länder, die die Todesstrafe weiter anwenden, davon überzeugen, dass sie diese endlich abschaffen oder zumindest als ersten Schritt ein Moratorium für die Vollstreckung der Todesstrafe einführen”, unterstrich Kurz.

Zu diesem Zweck werde sich Österreich im Herbst dieses Jahres neuerlich aktiv an den Vorbereitungen in der UN-Generalversammlung für eine Initiative der weltweiten Ächtung der Todesstrafe beteiligen, kündigte der Außenminister an.

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