Kurz fordert bei UNO-Debatte Zusammenhalt gegen "IS"

Sebastian Kurz sucht Konsens zwischen Ost und West
Sebastian Kurz sucht Konsens zwischen Ost und West
Österreichs Außenminister Sebastian Kurz hat vor der UNO-Generalversammlung ein gemeinsames Vorgehen gegen den "Islamischen Staat" gefordert. Der Kampf gegen den islamistischen Terror des "IS" könne nur dann erfolgreich sein, wenn auch "regionale Player" wie Saudi-Arabien, die Türkei, Ägypten oder der Iran sowie die USA und Russland "an einem Strang ziehen", sagte Kurz in New York.


Die Welt sehe sich aktuell mit einem Anwachsen von “Radikalisierung” und “Extremismus” konfrontiert, so Kurz laut Redetext. “Und mit der höchsten Anzahl von Flüchtlingen seit dem Zweiten Weltkrieg.” Auch der UNO-Sicherheitsrat müsse bezüglich einer Lösung des Syrien-Konflikts und der damit verbundenen Flüchtlingskrise eine “Einheit” zeigen.

Dies sei nicht auf eine Region oder einen Kontinent beschränkt. “Es ist eine globale Herausforderung.” Die islamistischen Terroristen müssten ebenso bekämpft werden wie im Flüchtlingsbereich das Schlepperwesen. “Das ist eines der schlimmsten Verbrechen.”

Kurz unterstrich erneut seine Position, wonach eine Lösung des Syrien-Konflikts nur unter Einbindung des syrischen Machthaber Bashar al-Assad möglich sei. “Das heißt aber nicht, dass diese politische Führung eine längerfristige Lösung sein kann. Wenn man Frieden schaffen will, darf man nicht nur mit seinen Freunden reden.”

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