Kunst als Investment zur Vorsorge

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Denkt man an Vermögen, dann denken die Allermeisten in erster Linie an Geld, Gold, Immobilien, Juwelen, Aktien und Fonds. Daneben gibt es aber auch andere interessante Investments. Kunst zum Beispiel.

Spektakuläre Auktionen machen immer wieder darauf aufmerksam: der Kunstmarkt boomt nach wie vor. Immer mehr Käufer erhoffen sich durch Spekulation mit Kunstwerken rasche und steuerfreie Gewinne. Vor allem in Zeiten steigender Inflation gewinnen Sachwerte eine neue Qualität. Dazu zählt natürlich auch Kunst. Wer sich auf dieses Terrain begibt sollte sich allerdings nicht von Gier leiten lassen. Denn Kunstkauf braucht Überlegung und Weitblick. Aber nicht nur. Auch Leidenschaft und Begeisterung gehören dazu.

Im Augenblick ist Kunst als Investment nach wie vor interessant. Zudem hat der Kunstmarkt von der bisherigen Krise wenig bis nichts gespürt. Experten wissen: Bei globalen Krisen gibt es im oberen Preissegment so gut wie keine Auswirkungen. Im Gegenteil.

Was gesammelt werden soll, das ist schwierig zu definieren. Experten raten, das zu kaufen, wofür man sich begeistern kann und was einem gefällt. Dennoch gibt es einige gute Faustregeln. Als erstes sollte man sich die Frage stellen: Was trägt der Künstler mit seinem Werk zur Entwicklung der Kunst bei? Wer sammeln möchte, hat die meisten Chancen in Gebieten, in denen es noch nicht so viele Sammler gibt. Denn die Preise steigen mit wachsender Nachfrage. Dann sind natürlich Unikate besser als Auflagenobjekte. Format, Erhaltungszustand, Provenienz spielen auch eine Rolle. Im Augenblick stehen Maria Lassnig, Franz West, Hermann Nitsch und Günter Brus hoch im Kurs. Generell gewinnen die österreichischen Zeitgenössischen immer mehr an Internationalität.

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