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Kunde von Kioskbesitzer in Deutschland gefesselt

Er wollte doch nur Cola und Schokolade kaufen: In Deutschland hat ein Kioskbesitzer einen Kunden gefesselt und stundenlang gefangen gehalten, er hielt den Mann für einen Dieb. Insgesamt musste der 28-Jährige dreieinhalb Stunden in einem Nebenraum des Kiosk gefesselt ausharren, ehe es ihm gelang, einem Freund per Handy seine Lage zu schildern - auf Französisch, das verstand der Kioskbesitzer nicht.


Der Ladenbesitzer sagte später bei der Polizei, er habe den Mann aus Kamerun wegen seiner Hautfarbe für das Mitglied einer Bande gehalten, die in seinem Kiosk immer wieder gestohlen habe. Deswegen habe er ihn festgesetzt. Zusammen mit einem Bekannten machte der Kioskbesitzer auch Fotos und Videos von seinem gefesselten Opfer. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Freiheitsberaubung mit Nötigung ein, teilten die Beamten am Dienstag in Hildesheim mit.

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