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Kulturfestival "Wienwoche" 2015: Infos zum diesjährigen Programm

Die Stadt feiert wieder bei der "Wienwoche".
Die Stadt feiert wieder bei der "Wienwoche". ©APA/Sujet
Das von den Grünen ins Leben gerufene Kulturfestival "Wienwoche" setzt sich ab 18. September unter dem Motto "Harmonija, na ja..." mit Widersprüchen und Gemeinsamkeiten auseinander. Mehr Infos zum Programm lesen Sie hier.

Programm stehen bis 3. Oktober unter anderem eine Geisterbahnfahrt im Prater durch den “Graus der Geschichte”, ein queerer Boxklub und Veranstaltungen zur aktuellen Asyldebatte.

“Es kann nur viele Harmonien geben”, erklärte Organisator Can Gülcü in einer Pressekonferenz am Mittwoch das diesjährige Festivalmotto: “Wie diese Harmonien aussehen können, wird nicht nur im Konsens, sondern manchmal auch in Konflikten entschieden.”

Eröffnungsparty am 18. September

Zum Auftakt der vierten Ausgabe der “Wienwoche” wird jedenfalls eine “taktlose Revue” versprochen: Frei nach Wolfgang Amadeus Mozart heißt es bei der Eröffnungsparty am 18. September “Beym Arsch ist’s finster”. Dabei werden im Fluc Musiker wie das Fatima Spar Quintett, Catch Pop String Strong, Esrap oder Nitro Mahalia feat. Gustav Wiener Klassiker neu interpretieren. Ziel ist, ein Stadtbild jenseits von Kitsch und Klischees zu präsentieren.

Mehrere Programmpunkte widmen sich der aktuellen Asyl- und Flüchtlingsdebatte: Basierend auf Auszügen von Elfriede Jelineks Stück “Die Schutzbefohlenen” hat Dieter Kaufmann das Musiktheater “Lampedusa” komponiert. Aufgeführt wird das Werk am 27. September im Odeon Theater. Dabei singen junge Darsteller gegen menschenfeindliche europäische Grenzpolitik. Am selben Abend wird auch die Dokumentation “Auf nach Europa” gezeigt. Dafür hielt der ehemalige “Sans Papiers” (“Ausweislose”) Mohamed Mouaz die Stationen seiner Flucht von Algerien nach Wien filmisch fest.

17 Projekte bei der “Wienwoche”

Die “Wienwoche” realisiert insgesamt 17 Projekte. Dazu zählt weiters auch eine Geisterbahnfahrt im Prater durch den “Graus der Geschichte” in der österreichische Vergangenheit. Der queer-feministische “Jewish Renaissance Boxing Club” will unterdessen an die Tradition jüdischer Sportvereine in Wien anknüpfen. Bei “Money Walks” werden die Wände von Banken und Wirtschaftsinstitutionen zu Leinwänden für Kurzfilme. Im derzeit geschlossenen Weltmuseum wird gefragt: “Wer hat Angst vor dem Museum?” Eine Antwort soll eine Ausstellung lateinamerikanischer Künstler geben.

“Wir sehen uns nicht weniger als die CliniClowns ohne Grenzen, die künstlerisch alle Stücke spielen – von Akupunktur bis zur offenen Herz-OP”, umriss Organisatorin Radostina Patulova den Zweck des Festivals. Ziel sei, “Utopien realer werden zu lassen”. Man verstehe sich als “Marktplatz einer aktiven Zivilgesellschaft”, fügte Gülcü hinzu. Die beiden Kuratoren verantworten die “Wienwoche” zum letzten Mal. Mit 1. Jänner 2016 werden Natasa Mackuljak und Ivana Marjanovic diese Aufgabe übernehmen. Das Gesamtbudget beträgt 453.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch die Stadt Wien.

Der Eintritt ist frei – mehr Informationen hier.

(APA/Red.)

 

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