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Kühbauer zu Rapid Wien gegen Villareal: "Im Leben ist es nicht immer leicht"

Didi Kühbauer muss nun mit der Rapid Niederlage kämpfen.
Didi Kühbauer muss nun mit der Rapid Niederlage kämpfen. ©APA/Helmut Fohringer
Nach dem 0:5 gegen Villareal ist Trainer Kühbauer erbost. Die Krise von Rapid Wien, nimmt immer gewaltigere Ausmaße an. Die Stimmen zum Spiel.

Thomas Murg (Mittelfeldspieler Rapid): “Ich denke, dass man in Spanien gegen Villarreal verlieren darf, aber nicht so. Wir hatten in der ersten Halbzeit einen klaren Spielplan, wollten Fornals aus dem Spiel nehmen. Aber er steht immer vor der Kette, steckt die Bälle durch. Dann brauchen wir in Zukunft keinen Spielplan. Wir haben sechs, sieben hundertprozentige Chancen zugelassen. So kann es nicht weitergehen. Wenn man sich was vornimmt, muss man das umsetzen und sich etwas trauen. Beides haben wir nicht gemacht.”

Richard Strebinger (Torhüter Rapid): “Sie waren uns in allen Belangen überlegen, defensiv und offensiv. Das war eine Lehrstunde über 90 Minuten. Aber wir müssen besser verteidigen, wir treffen Entscheidungen im Moment viel zu spät, gegen solche Gegner wirst du noch härter bestraft. Mut und Glaube an sich selbst scheint bei einigen zu fehlen. Gegen eine richtig gute Mannschaft wie heute, die nutzt das gnadenlos aus. Jeder muss sich selbst einen Ruck geben. Das muss jeder selbst für sich schaffen, ich hoffe, dass das alle hinkriegen.”

Stefan Schwab (Kapitän Rapid): “Wir sind gut reingekommen, hatten die erste Topchance. Aber wir fressen das erste Gegentor und knicken komplett ein. Jeder Ball in die Tiefe von ihnen war brandgefährlich. Sie hatten sehr viele Chancen nach unseren Eigenfehlern. Nach dem ersten Gegentor sind wir wie in Hartberg untergegangen. Mit dem 0:1 fehlt dann komplett das Selbstvertrauen. Es ist schwierig, Worte zu finden wie wir rauskommen. Im Moment fehlt es an allen Ecken und Enden. Wir Spieler sind in der Pflicht, das wissen wir.”

Dietmar Kühbauer (Trainer Rapid): “Wir waren klar schlechter, da brauchen wir nicht diskutieren. Wir wollten anders auftreten. Aber ich will nichts über die Mannschaft sagen, das würde nicht helfen und ich würde vielleicht falsche Dinge sagen. Das ist nicht angebracht. Wir haben ganz gut begonnen und hatten eine Halbchance. Aber durch Eigenfehler haben wir ihnen drei Möglichkeiten gestattet. Das war der Beginn eines Horrorspiels, das muss man so sagen. Ich wusste, es wird eine schwierige Aufgabe. Das es so läuft, hätte ich nicht erwartet, da bin ich ehrlich. Aber ich nehme die Herausforderung an. Im Leben ist es nicht immer leicht.”

Javier Calleja (Trainer Villarreal): “Wir hatten am Anfang klare Chancen, wichtig war, dass wir drangeblieben sind. Am Ende sind wir mit dem Sieg natürlich alle sehr glücklich. Wir wissen, dass wir so weitermachen wollen. Der Erfolg war sehr wichtig und wie er gefallen ist. Wir haben eine durchgehend starke Partie gezeigt, das wird der Mannschaft gut tun. Ein solcher Sieg ist sehr schön.”

(APA/Red)

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