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Kritik an Maßnahmenpaket der Regierung gegen Gewalt an Frauen

Außenministerin Kneissl, Frauenministerin Bogner-Strauß und Staatssekretärin Edtstadler stellten das Paket vor.
Außenministerin Kneissl, Frauenministerin Bogner-Strauß und Staatssekretärin Edtstadler stellten das Paket vor. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Das Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen und der Verein Autonome österreichische Frauenhäuser (AÖF) kritisieren die Regierung für ihr neues Maßnahmenpaket gegen Gewalt an Frauen.

Man sei zwar “erfreut, dass das Thema Gewalt an Frauen nun auch in der Regierung angekommen ist”, heißt es in der Aussendung. Man sei aber auch erstaunt über das Maßnahmenpaket. Darin seien zum einen Maßnahmen in Aussicht gestellt, die in der Realität bereits seit Jahren existieren (Frauenhelpline) und zum anderen werden Maßnahmen, die in letzter Zeit als “ineffizient” gestrichen oder zumindest finanziell stark gekürzt wurden.

Die kostenlose Frauenhelpline 0800 222 555

Irritiert zeigt sich Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des AÖF und Leiterin der Frauenhelpline: “Die kostenlose und rund um die Uhr erreichbare Frauenhelpline 0800 222 555 existiert seit über 20 Jahren. Sie unterstützt auch bei akuten Gewaltsituationen. Es geht daher nicht darum eine weitere bzw. dreistellige Notrufnummer zu schaffen, sondern diese bereits etablierte Notrufnummer mittels Kampagnen noch öffentlicher zu machen”.

Gewalt an Frauen kann in jeder Familie vorkommen

Gewalt an Frauen sei nicht neu in Österreich. Die Erfahrungen der Frauenhäuser und der Frauen- und Mädchenberatungsstellen würden zeigen, dass häusliche Gewalt an Frauen in Beziehungen und Familien unabhängig von ökonomischen Status, Bildung, Kultur und Religion vorkommt. Gewalt an Frauen hat es schon immer gegeben und es sei höchste Zeit, dieses Sicherheitsrisiko für Frauen ernst zu nehmen und konkrete gemeinsam mit den Gewaltschutzeinrichtungen erarbeitete Maßnahmen zu setzen.

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